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Helikopter nehmen Kurs auf Kelheim

Anflug Kreisstadt ist im Mai Ziel eines Hubschrauber-Treffens; bei Ihrlerstein ist zuvor der Sammelpunkt für gut 30 „Libellen“.

KELHEIM/IHRLERSTEIN. Am 21. und 22. Mai geht’s rund in und über Kelheim: Die Stadt ist Treffpunkt für den „HeliDay 2011“, ein Treffen von Helikopterpiloten, die standesgemäß auf dem Luftweg anreisen. Erst mal nehmen sie aber Kurs auf Sausthal.

Die Hubschrauberpiloten aus ganz Deutschland, aus Österreich, Frankreich und der Schweiz finden schon zum zweiten Mal den Weg in den Landkreis Kelheim: Im Mai 2009 war die Talaue in Riedenburg-Haidhof der Landeplatz für damals rund zwei Dutzend der wendigen Flieger.

Für ihr diesjähriges Ziel haben die Teilnehmer eine zweiteilige Anreise vor sich: Sie sammeln sich am Samstag, 21. Mai, zunächst auf einer Wiese bei Sausthal, um dann kollektiv ihr eigentliches Landegelände am Kelheimer Pflegerspitz anzupeilen.

Während das Sausthaler Areal nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, wird es am Kelheimer Pflegerspitz durchaus Gelegenheit geben, die wendigen Libellen aus der Nähe zu bewundern – auch wenn das Treffen an sich keine öffentliche Veranstaltung ist, erläutert Organisator Gerhard Schug.

Der „Helipad“ – so die Fachbezeichnung für den eigens eingerichteten Hubschrauber-Landeplatz – wird auf der Grünfläche am Pflegerspitz, unmittelbar am Donauufer entstehen (im Anschluss an den Mitarbeiterparkplatz des Landratsamts). Landwirt Josef Pletl jun. hat dem HeliTreff – einer überregionalen Informations- und Kommunikationsplattform für Hubschrauber-Piloten und -Betreiber – die Fläche zur Verfügung gestellt. Mit über 30 Teilnehmern beim HeliDay – Berufs- und Hobbypiloten – kalkuliert Gerhard Schug schon jetzt.

Er und seine Mitstreiter haben schon vor gut einem halben Jahr mit der Organisation des Treffens begonnen. Auf Kelheim und das Altmühltal kam HeliTreff zum einen, weil es für den Raum Deutschland–Österreich, wo das Gros der Teilnehmer herkommt, recht zentral liegt, zum anderen, weil Infrastruktur und Gelände passen. Das prüfte auch das Luftamt Süd an der Regierung von Oberbayern, ehe es die luftrechtliche Genehmigung für das Treffen erteilte.

Was den Hubschraubern die Wiese, ist ihren Piloten Kelheims „Wittelsbacher Hof“: Dort sind die Teilnehmer nicht nur untergebracht, sondern hier tagen sie auch. Das diesjährige Treffen steht unter dem Motto „beobachten, helfen, wirken“: Polizei und ADAC erläutern ihre Helikopter-Einsatzmöglichkeiten, so Gerhard Schug; daneben geht es um Natur- und Umweltschutz aus der Luft: etwa die Dokumentation von menschlichen Eingriffen auf Flora und Fauna wie z.B. bei Flussbegradigungen, die Überwachung von Pipelines und Leitungen oder Einsätze zur Kartografie. Neben diesen Fachthemen gönnen sich die Piloten auch ein bissl Humor: Die Kelheimer Karikaturistin Marion Stein wird die Teilnehmer wieder mit gespitztem Bleistift im Bilde festhalten. (hu)

www.helitreff.org

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