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Höfebonus hilft Abensberg

Stadt bekommt Förderbescheid zum Glasfaser-Ausbau. Damit können kleine Weiler und Einzelgehöfte angeschlossen werden.

Abensbergs Kämmerer Andreas Poschenrieder (Mitte) hat unlängst aus den Händen von Finanzminister Albert Füracker und Staatssekretär Dr. Hans Reichhart einen Förderbescheid zum Glasfaser-Ausbau auch dünn besiedelter Flecken erhalten. Foto: Ministerium
Abensbergs Kämmerer Andreas Poschenrieder (Mitte) hat unlängst aus den Händen von Finanzminister Albert Füracker und Staatssekretär Dr. Hans Reichhart einen Förderbescheid zum Glasfaser-Ausbau auch dünn besiedelter Flecken erhalten. Foto: Ministerium

Abensberg. Vor wenigen Tagen hat Abensbergs Kämmerer Andreas Poschenrieder in München aus den Händen von Finanzminister Albert Füracker und Staatssekretär Dr. Hans Reichhart einen Förderbescheid zum Glasfaser-Ausbau auch dünn besiedelter Flecken erhalten. Mit diesem so genannten Höfebonus können kleine Weiler und Einzelgehöfte ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Der Fördersatz ist hoch, die Stadt Abensberg erhält 80 Prozent der tatsächlichen Kosten.

Kämmerer Andreas Poschenrieder erklärt: „Wir benötigen für den Anschluss einzelner Höfe und Siedlungen rund 604000 Euro, die Zuwendung beträgt etwas über 483000 Euro.“ Der Kämmerer dankte auch im Namen des Ersten Bürgermeisters Dr. Uwe Brandl für diese hohe Summe.

Am 1. Juli 2017 startete mit dem Höfebonus die nächste Stufe der bayerischen Gigabit-Initiative. Damit sollen vor allem dünn besiedelte Flecken Bayerns mit Glasfaser (FTTB) erschlossen werden. „Auch die letzten weißen Flecken auf der Landkarte Bayerns wollen wir an die Datenautobahn anschließen. Das sind vor allem Kommunen mit vielen Streusiedlungen und Hoflagen. Gerade diese Gemeinden wollen wir beim Ausbau von noch unversorgten Bereichen zusätzlich unterstützen“, hob Füracker hervor.

Im Regierungsbezirk Niederbayern können voraussichtlich 150 Kommunen mit rund 120 Millionen Euro profitieren und bisher unversorgte Bereiche erschließen. Die bisherigen individuellen Förderhöchstbeträge der Kommunen werden verdoppelt. Der Fördersatz wird auf 80 Prozent angehoben. Kommunen mit einem bereits erhöhten Fördersatz von 90 Prozent behalten diesen. „Damit können auch kleine Weiler und Einzelgehöfte an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Bayern braucht flächendeckend schnelles Internet“, so Finanzminister Albert Füracker.

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