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Führung

Im Zeitraffer durch 800 Jahre

Der Experte Dr. Alexander Wiesneth blättert bei einer Führung am Sonntag die Geschichte der Burg Prunn auf.

Blick auf Schloss Prunn am 27. Mai 1982 Foto: Stadtarchiv Kelheim/Franz Lindner
Blick auf Schloss Prunn am 27. Mai 1982 Foto: Stadtarchiv Kelheim/Franz Lindner

Schlossprunn.Die mittelalterliche Burg Prunn fasziniert nicht nur durch ihre Lage auf einem Felssporn hoch über der Altmühl. Sie gehört auch zu den wenigen Burgen, die in ihren charakteristischen Bauteilen erhalten ist: Torbau mit einstiger Zugbrücke, Bergfried, Kapelle und Pallas.

Von 2007 bis 2012 wurde die Burg nach umfangreichen Bauuntersuchungen gesichert und saniert. Für die Bauforschung federführend war Alexander Wiesneth, der Interessierte im Rahmen einer Führung am Sonntag mitnimmt in die 800-jährige Baugeschichte von Burg Prunn.

Die Herren von Prunn werden erstmals 1037 erwähnt, ihre Burg stammt aus der Zeit um 1200, der Blütezeit des Burgenbaus. Rund 90 Jahre später erwarb Herzog Ludwig von Bayern die Burg von den Herren von Prunn-Laaber.

In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts belehnte der bayerische Herzog das Geschlecht der Fraunberger vom Haag mit der Burg. Ihr großes Wappen, der Schimmel auf rotem Grund, ziert noch heute die Fassade.

Die Expertenführung mit Dr. Alexander Wiesneth findet statt am Sonntag um 14 Uhr. Treffpunkt: Kassenraum Burg Prunn. Anmeldung unter Telefon (09442) 33 23. Die Führung ist im Burgeintritt enthalten.

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