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Fußball

JFG Donautal steht sportlich sehr gut da

Der neue starke Mann der JFG ist ein alter Bekannter: Martin Ostermeier. Sportlich geht es nach kurzer „Talfahrt“ aufwärts.
von Thomas Kreidemeier

Ganz vorne 3. Vorsitzender Thomas Kastner, 1. Vorsitzender Martin Ostermeier und 2. Vorsitzender Markus Kandsperger (von links). Foto: ekt
Ganz vorne 3. Vorsitzender Thomas Kastner, 1. Vorsitzender Martin Ostermeier und 2. Vorsitzender Markus Kandsperger (von links). Foto: ekt

Peising.Ein ereignisreiches Sportjahr ging auch für die erste Jugendfördergemeinschaft Donautal Bad Abbach vor vier Wochen zu Ende. Bei der Jahresversammlung am Donnerstag im Peisinger Sportheim ließen die Teilnehmer das Jahr 2018 Revue passieren und stellten mit Neuwahlen und einer Änderung der Vereinssatzung Weichen für die Zukunft.

Probleme in der Hinrunde

Während die im Sommer 2018 zu Ende gegangene Saison den Erwartungen entsprach, geht es mit der Hinrunde der neuen Saison für viele Mannschaften der JFG sportlich merklich aufwärts. Die U19, die im Mai in einem Herzschlagfinale in der letzten Partie der Saison den Klassenerhalt klarmachte, steht mit neuer personeller Besetzung derzeit auf einem hervorragenden Rang drei in der BOL, nach wie vor in Reichweite zum Aufstieg. Die U17 steht ebenfalls besser da als im Vorjahr, gewann bislang in der Kreisliga alle Spiele und erreichte unangefochten Platz eins. „Bitter ist nur, dass es im neuen Jahr mit den Punkten von vorne losgeht, es bringt uns also im Prinzip nichts“, kritisierte nicht nur der neue und alte sportliche Leiter Markus Kandsperger in seinem Rückblick das diesjährige System.

Konstante Spielerzahlen

Die U15, die in der BOL letzte Saison einen sehr starken dritten Platz holte und lange sogar am Aufstieg schnupperte, steht heuer auf Platz fünf im souveränen Mittelfeld – genauso wie die U13 auf Platz sieben in ihrer Kreisliga. Auch Peter Reil, der nicht erneut als erster Vorsitzender kandidierte, erklärte: „Dass wir jetzt so gut dastehen, zeigt, dass wir bei der JFG gute Arbeit geleistet haben in den vergangenen Jahren.“ Erfreulich ist ebenso, dass die D2-Jugend, die als Kreisklassist neben den ersten Mannschaften der JFG noch im „Leistungsbereich“ spielt, mit derzeit 13 Punkten auf einem guten neunten Platz steht, nachdem sie im vergangenen Jahr nur haarscharf den Abstieg in die Gruppe verhindern konnte.

Der neue Vorstand

  • Alter Bekannter:

    Martin Ostermeier, bereits mehrere Jahre 1. Vorsitzender der JFG, kehrt auf diesen Posten zurück. Ihn unterstützen als 2. Vorsitzender und sportlicher Leiter Markus Kandsperger und als 3. Vorsitzender Thomas Kastner.

  • Neue Aufgabe:

    Peter Reil, seit 2011 erster Vorsitzender der JFG, bleibt dem Verein erhalten. Er übernimmt die neue Position als „Ehrenamtsbeauftragter“.

Die Spielerzahlen sind relativ konstant: Nach neun Teams 2017/18 konnten heuer nur acht Mannschaften angemeldet werden – für nächste Saison sind aber wieder neun bis zehn geplant. Auch die Hallensaison lief sehr erfolgreich – allen voran die U19, die Bezirksmeister werden konnte und beim Bayernfinale unter anderem gegen die Bundesliga-Teams FC Ingolstadt und FC Augsburg Rang sieben erreichte. Ärgerlich ist aber der Ausschluss von den Hallenkreismeisterschaften im Kreis Landshut – die JFG hatte bislang neben dem Kreis Regensburg auch dort mitgespielt. „Das ist ein Eklat“, waren sich Kandsperger, der alte erste Vorsitzende Reil und sein Nachfolger Martin Ostermeier einig. Noch ist in dieser Debatte aber das letzte Wort nicht gesprochen. Für nächstes Jahr seien „die Planungen bereits in vollem Gange“, berichtete Kandsperger. Die neuen Trainer sollen in Kürze endgültig benannt sein. Eine „Herzensangelegenheit“ nannte es Reil, endlich mal wieder eine A2-Jugend anzumelden – das könnte nächste Saison gelingen. Große Ziele seien zudem die „Verbesserung der Kommunikation im Vorstand“, wo es in der Vergangenheit einige Probleme gegeben hatte, und die „Verbesserung des Sponsorings“. Reil selbst, der von allen Seiten viel Lob für seine Arbeit erhielt, wird diesen Wandel als „Ehrenamtsbeauftragter“ mitgestalten. Den Vorstandsvorsitz wollte er an jemanden abgeben, „der etwas mehr Visionäres hat und wieder neuen Schwung reinbringt“.

Pläne und Schwerpunkte

Der neue starke Mann Ostermeier stellte gleich eine Satzungsänderung vor, die die JFG an die neuesten bürokratischen BFV-Vorschriften anpassen soll. Nach einiger Diskussion verabschiedete die Generalversammlung diese. Der zweite Bürgermeister Christian Hanika bedankte sich im Namen der Gemeinde bei Reil für dessen Engagement, versprach eine Dachsanierung der Jos-Mangelkammer-Halle und kündigte das neue Abbacher Marktmobil an. Zum Schluss stellte der ohne Gegenstimme gewählte Ostermeier seine Pläne und Schwerpunkte für die JFG vor: Er sehe sich nur „als Vorstand im Übergang“ und werde „alles daran setzen, eine geordnete Nachfolge zu erreichen“. Besonders wichtig sei ihm die Zusammenarbeit mit den Stammvereinen, TSV Bad Abbach, Peisinger SC, SV Lengfeld, SpVgg Kapfelberg und dem TV Oberndorf. Der dritte Vorsitzende Thomas Kastner will „die Beisitzer im Vorstand mehr mit einbinden“ – damit sie eben nicht nur „beisitzen“, sondern mitgestalten.

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