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Gemeinderat

Jugendtreff soll weiterrücken

Südlich vom jetzigen Standort in Bad Abbach soll die Einrichtung eine Bleibe finden. Kritik gab es am FW-Antrag
Von Gabi Hueber-Lutz

Von Baustellen umzingelt: der Bad Abbacher Jugendtreff in der Containeranlage am Gutenbergring Foto: Gabi Hueber-Lutz
Von Baustellen umzingelt: der Bad Abbacher Jugendtreff in der Containeranlage am Gutenbergring Foto: Gabi Hueber-Lutz

Bad Abbach.Wohin mit dem Jugendtreff? Der Tagesordnungspunkt wurde bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats ausführlich diskutiert. Der Treff ist bereits seit Juli 2000 am Gutenbergring angesiedelt. Ein Provisorium in Containern von Anfang an. Nun muss er weichen, denn in diesem Bereich werden vom Katholischen Siedlungswerk Sozialwohnungen errichtet. Sie sind Teil der Bebauung des kompletten Gebiets bis hin zur Raiffeisenstraße.

Der Jugendtreff soll deshalb am Gutenbergring weiter nach Süden rücken und sein Containerdasein beenden. Das entsprechende Grundstück bekommt die Gemeinde in Erbpacht von der katholischen Kirchenstiftung. Es ist für soziale Zwecke vorgesehen. Für den Standort sprach sich der Gemeinderat bei der Sitzung einstimmig aus. Was genau entstehen soll, steht aber noch nicht fest. Und auch der Zeitplan ist noch in der Schwebe, denn der hänge davon ab, wann das Siedlungswerk beginnen könne, wie stellvertretender Bürgermeister Christian Hanika als Sitzungsleiter sagte. Ende 2020, Anfang 2021 sei vorstellbar.

Antrag wird kritisiert

Die Freien Wähler hatten einen Antrag gestellt, nicht nur einen Jugendtreff zu bauen, sondern auch andere Funktionen zu integrieren, wie zum Beispiel die VHS oder einen Seniorentreff. Die anderen im Gremium vertretenen Parteien und Gruppierungen machten deutlich, dass dieser Gedankengang nichts Neues ist.

Gemeinderat

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Mit dem Thema Jugendtreff und diversen weitergehenden Nutzungen in Richtung Mehrgenerationenhaus oder Ähnlichem habe sich im Lauf der Jahre jeder schon befasst. Es sei im Städtebaulichen Entwicklungskonzept verankert, ein Konzept läge bereits in der Schublade und über eine vorhandene Planung sei auch schon positiv abgestimmt, so die verschiedenen Anmerkungen zu dem Antrag. Schließlich wurde beschlossen, das Thema in dem entsprechenden Ausschuss zu beraten und den Ausschuss dazu um drei Personen zu erweitern: die beiden Jugendbeauftragten Reinhold Meny und Andreas Diermeier, sowie Anika Baumeister, die zu dem Thema eine Bachelor-Arbeit verfasst hat.

Weitere Themen

  • Bebauung:

    Der Antrag von Hermann Seidl-Schulz auf Änderung des Flächennutzungsplans und Aufstellung eines Bebauungsplans für Mehrfamilienhäuser an der Peisinger Straße wurde vertagt, da er zunächst besser aufbereitet werden muss.

  • 1-Euro-Ticket:

    Ab sofort steht es für Fahrten innerhalb des Gemeindegebiets von Bad Abbach zur Verfügung. (lhl)

Auch im zweiten Anlauf hat der Gemeinderat den Vorentwurf für eine Bebauungsplanänderung nicht genehmigt. Es geht um die Bebauung zwischen der Kühbergstraße, der Goethestraße und der Theodor-Storm-Straße. Er umfasst mehrere Einfamilien- und Doppelhäuser sowie drei Mehrfamilienhäuser. Zwar ist der erste Vorentwurf überarbeitet und abgespeckt worden, die drei Mehrfamilienhäuser mit je sieben Wohneinheiten an der Kühbergstraße wurden von der Mehrheit des Gremiums aber immer noch als zu massiv empfunden. Siegfried Schneider forderte eine bessere Visualisierung der Planung mithilfe neuerer Technik. Mit 12:8 lehnte der Rat eine erneute Abstimmung mit besserer Technik und gleichem Inhalt ab. Mit 13:7 lehnte er die aktuell vorgestellte Vorlage ab.

Bit-Raten: gut versorgt

Die Breitbandberatung Bayern stellte die Bitratenanalyse vor, die die Gemeinde in Auftrag gegeben hatte. Fazit: Nach Umsetzung aller Maßnahmen verfüge Bad Abbach über eine nachhaltige Breitband-Infrastruktur. Nur ein Standort an der Gundelshausener Straße müsse noch ausgebaut werden. Um die vorhandenen Bitraten auch nutzen zu können, müsse der Bürger aber selber aktiv werden und seinen Netzbetreiber, seinen Tarif und seinen Router überprüfen. Ab Mitte Oktober wird die Karte mit den entsprechenden Bitraten auf der Homepage von Bad Abbach abrufbar sein. Nach der Analyse soll nun ein Masterplan für den weiteren Ausbau erstellt werden.

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