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Auszeichnung

Julian Todt begeistert mit seiner Arbeit

Julian Todt hat in diesem Jahr am Donau-Gymnasium Kelheim das Abitur bestanden. Jetzt gab es noch eine besondere Ehrung.

Julian Stolz wurde für seine Leistungen im Fach Geschichte ausgezeichnet: von links Professor Albert Scharf (Sprecher des Bayerischen Clubs zur Förderung der bayerischen Kultur), Preisträger Julian Todt sowie Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Kultusstaatssekretärin Anna Stolz Foto: Rolf Poss, Staatsministerium für Unterricht Kultus
Julian Stolz wurde für seine Leistungen im Fach Geschichte ausgezeichnet: von links Professor Albert Scharf (Sprecher des Bayerischen Clubs zur Förderung der bayerischen Kultur), Preisträger Julian Todt sowie Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Kultusstaatssekretärin Anna Stolz Foto: Rolf Poss, Staatsministerium für Unterricht Kultus

Kelheim. Sieben bayerische Abiturientinnen und Abiturienten des Jahres 2019 sind diese Woche in München für ihre hervorragenden Seminararbeiten zu Themen der bayerischen Kultur in Geschichte und Gegenwart mit dem Preis des Bayerischen Clubs ausgezeichnet worden. Darunter ein Gymnasiast aus Kelheim.

Die aus allen Regierungsbezirken stammenden Absolventinnen und Absolventen erhielten ihre Auszeichnung aus den Händen von Prof. Albert Scharf, Sprecher des Bayerischen Clubs zur Förderung der bayerischen Kultur. Unter den Preisträgern konnte Richard Schmittner vom Würzburger Röntgen-Gymnasium mit seiner Arbeit zur „Formenvielfalt der Pflanzengallen am Eichelberg (Opferbaum) und ihre Erzeuger aus dem Reich der Insekten“ die Jury besonders überzeugen. Er durfte sich über den Landessieg freuen. Zu den Preisträgern gehört auch Julian Todt (Donau-Gymnasium Kelheim). Er begeisterte die Jury mit seiner Arbeit zum Thema „Dichtung oder Wahrheit? Die Darstellung des Kriegsendes im Altmühl-Boten im November 1918“ im Leitfach Geschichte.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Kultusstaatssekretärin Anna Stolz gratulierten den Preisträgerinnen und Preisträgern im Rahmen der Festveranstaltung. Aigner: „In einer globalisierten Welt, die dem Einzelnen immer mehr Mobilität und Flexibilität abverlangt, können Heimat und das Gefühl, hier zuhause zu sein, Orientierung und Halt geben. Die Preisträgerinnen und Preisträger haben sich in herausragender Weise mit der bayerischen Kultur, mit heimatlichen Traditionen, ja eigentlich mit sämtlichen Lebensbereichen dieses schönen Landes befasst. Ich meine, wer sich so intensiv mit der Heimat beschäftigt hat und so stark verwurzelt ist, hat die besten Voraussetzungen, um auch in der globalisierten Welt über sich hinauswachsen zu können.“

Auch Kultusstaatssekretärin Anna Stolz zeigte sich beeindruckt: „Die heute ausgezeichneten jungen Menschen haben sich mit Ausdauer und wissenschaftlichem Forscherdrang mit Themen unserer bayerischen Heimat als Natur- und Kulturraum beschäftigt. Ihre Arbeiten zeigen die Besonderheiten der Natur Bayerns und seines vielfältigen kulturellen Lebens, das für uns so wertvoll und schützenswert ist.“

Ausdrücklich dankte die Staatssekretärin dem Bayerischen Club für sein Engagement in den vergangenen 20 Jahren: „Mit der Auszeichnung der besonders herausragenden Seminararbeiten würdigen Sie nicht nur die schulischen Leistungen junger, hoffnungsvoller Talente, sondern stärken auch die Arbeit der Lehrkräfte und damit die Qualität des bayerischen Gymnasiums. Der Preis des Bayerischen Clubs fördert das Interesse junger Menschen an ihrer Heimat und bereichert so die kulturelle Bildung“.In ihren Arbeiten hatten sich die Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Fachperspektiven – von Biologie über Latein und Geschichte bis hin zum Leitfach Kunst – mit sehr unterschiedlichen Aspekten ihrer bayerischen Heimat befasst. Die Siegerinnen und Sieger auf Bezirksebene erhielten für ihre Arbeit jeweils 750 Euro als Preisgeld. Die Leistung des Landessiegers wurde mit 1500 Euro belohnt.

Der Preis des Bayerischen Clubs zur Förderung der bayerischen Kultur wurde dieses Jahr zum 20. Mal an Abiturientinnen und Abiturienten für herausragende schriftliche Seminararbeiten (ehemals Facharbeiten) vergeben, die sich mit Themen zu Bayern als Kultur- und Naturraum in Geschichte und Gegenwart befassen. Die Auswahl erfolgt gemeinsam durch den Bayerischen Club und das Bayerische Kultusministerium, unterstützt durch die Ministerialbeauftragten für die Gymnasien. Die Verleihung der Preise findet traditionsgemäß im Maximilianeum statt, das König Maximilian II. für die klügsten jungen Menschen seiner Zeit erbauen ließ.

Der Landessieger des Jahres 2019 ist Richard Schmittner (Röntgen-Gymnasium Würzburg) mit seiner Arbeit über „Die Formenvielfalt der Pflanzengallen am Eichelberg (Opferbaum) und ihre Erzeuger aus dem Reich der Insekten“ (Leitfach Biologie). Die weiteren Preisträger 2019 sind: Anna Dresen (Eichendorff-Gymnasium Bamberg): „Thea Saalheimer – Eine Biographie“ (Leitfächer Geschichte und Katholische Religionslehre); Leo Hesse (Gymnasium Kirchseeon): „Bayern zwischen Spätantike und Frühmittelalter. Zur Frage der Kontinuität zwischen Römern und Bajuwaren“ (Leitfach Latein); Madita Kiener (Elly-Heuss-Gymnasium Weiden): „Äbtissin M. Laetitia Fech – eine Ordensfrau, die über ihren „Klosterrand“ hinausschaut - “ (Leitfach Katholische Religionslehre); Paul Osiander (Simon-Marius-Gymnasium Gunzenhausen): „Sport- und Erholungszeitraum in Zitation von Herzog de Meuron“ (Leitfach Kunst); Rebekka Peis (Rainer-Maria-Rilke Gymnasium Icking): „Pflanzliche Sukzession auf Isarinseln am Isarspitz Wolfratshausen“ (Leitfach Biologie); Julian Todt (Donau-Gymnasium Kelheim): „Dichtung oder Wahrheit? Die Darstellung des Kriegsendes im Altmühl-Boten im November 1918“ (Leitfach Geschichte).

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