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Feuerwehr

Junge Feuerwehrler helfen gerne

180 Einsatzkräfte von morgen übten am Kelheimer Goldberg den Ernstfall. Acht Suchhunde unterstützten den Nachwuchs.

Die Jugendlichen bekämpften den Flächenbrand mit insgesamt 18 Strahlrohren. Foto: Alexander Auer
Die Jugendlichen bekämpften den Flächenbrand mit insgesamt 18 Strahlrohren. Foto: Alexander Auer

Kelheim.Gleich vier aufwendige Übungsziele hatten sich rund 180 Jugendliche und 90 erwachsene Feuerwehrler aus 24 Wehren des Landkreises bei der Jugendgroßübung des Inspektionsbereiches Nord am Wochenende auf dem Gelände der Bayerischen Waldbauernschule Goldberg vorgenommen. Das Herstellen einer Wasserversorgung aus unterirdischen Löschwasserbehältern mit dem Aufbau einer Schlauchleitung, eine Brandbekämpfung aus mehreren Strahlrohren sowie die Suche nach vermissten Kindern mit Suchhunden, hießen die Aufgabenstellungen.

Anna Jackermeier bewundert es, wie alle zusammenhelfen. Foto: Auer
Anna Jackermeier bewundert es, wie alle zusammenhelfen. Foto: Auer

„Es macht einfach unglaublich viel Spaß, mit seinen Freunden Übungen zu machen. Weil es auch viel Spaß macht zu helfen, bin ich noch in einer zweiten Jugendfeuerwehr bei Peising“, sagt Jakob Fleischer von der Feuerwehr Bad Abbach.

Hier sehen Sie eine Bildergalerie zur Übung:

Die Jugendfeuerwehr übt den Ernstfall

Voll des Lobes über die Einsatzbereitschaft der Nachwuchskräfte ist Kreisbrandmeister Wolfgang Weiß. „Die Feuerwehrführung des Landkreises Kelheim führt in regelmäßigen Abständen Großübungen für die Jugendfeuerwehren des Landkreises Kelheim durch. solche realitätsnahen Szenarios dienen der Ausbildung der jungen Leute, vor allem aber sollen sich die Jugendlichen kennenlernen und miteinander den Einsatzerfolg erzielen. „Die stets große Beteiligung der Jugendlichen an diesen Großübungen zeigt den Stellenwert dieser Veranstaltungen“, so Weiß.

Vincent Hofstetter fand das Erlebnis „ganz besonders, weil alle mitüben“. Foto: Auer
Vincent Hofstetter fand das Erlebnis „ganz besonders, weil alle mitüben“. Foto: Auer

In diesem Jahr wurde ein großflächiger Wiesenbrand im Bereich der Waldbauernschule Goldberg angenommen, der durch zündelnde Kinder ausgelöst worden war. Ebenfalls waren 15 Mädchen und Buben der Kelheimer Kinderfeuerwehr als „Verletztendarsteller“ an der Übung beteiligt. Sie wurden realitätsnah von Sabine Pritschet (BRK/Helfer vor Ort Painten) geschminkt. Nach kapp eineinhalb Stunden war die Großübung beendet und die 270 Teilnehmer hatten die vier Aufgabenabschnitte erfolgreich gemeistert.

„Alles ist bestens gelaufen“, lobte Kreisbrandmeister Weiß bei der Abschlussbesprechung. Die Wasserversorgung zur Brandbekämpfung wurde in sehr guter Zeit abgearbeitet und auch die acht Suchhundetrupps fanden die Zielpersonen. Zur Belohnung gab es im Anschluss für alle Beteiligten ein gemeinsames Essen. (wd)

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