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Kelheimer Kräfte jagten „Roter Eber“ in Cham

Bei der internationelen Katastrophenschutzübung im Landkreis Cham sorgten Feuerwehren aus dem Kreis Kelheim für Verstärkung

Kelheims Kreisbrandinspektor Karl-Heinz Rott (rechts) bei der Lageeinweisung in Cham. Foto: Martin Godesar
Kelheims Kreisbrandinspektor Karl-Heinz Rott (rechts) bei der Lageeinweisung in Cham. Foto: Martin Godesar

Cham.Das Landratsamt Cham führte am Freitag die Katastrophenschutzübung „Roter Eber 2018“ im Bereich Roßberg östlich von Chamerau durch. Bei dieser Übung handelte es sich um die größte Katastrophenschutzübung, die es jemals im ostbayerischen Raum gegeben hat. Rund 2500 Einsatzkräfte von lokalen und tschechischen Rettungsdiensten und Feuerwehren aus der Oberpfalz, Oberfranken, Niederbayern und dem Nachbarland Tschechien nahmen an der Übung teil. Darunter auch Feuerwehrler aus dem Landkreis Kelheim.

:Löschwasserförderung aus einem Faltbehälter Foto: Martin Godesar
:Löschwasserförderung aus einem Faltbehälter Foto: Martin Godesar

Das Übungsszenario war komplex. Am Nachmittag wurde der Brand eines Rückewagens im Wald bei Roßberg in der Gemeinde Chamerau gemeldet. Daraufhin alarmierte die Integrierte Leitstelle Regensburg die Feuerwehren und den Rettungsdienst gemäß dem Einsatzstichwort „B3 – Brand Rückewagen“. Da nach Eintreffen der Feuerwehren festgestellt wurde, dass auch eine Person eingeklemmt ist, wurden weitere Kräfte, darunter auch die Bergwacht nachalarmiert. Aufgrund der Ausweitung des Brandes auf den Wald wurden weitere Feuerwehren aus dem Landkreis Cham und dem Nachbarlandkreis.

Feuerwehrkameraden beim Verlegen der Schlauchleitung Foto: Martin Godesar
Feuerwehrkameraden beim Verlegen der Schlauchleitung Foto: Martin Godesar

Die Schlauchwagengruppe der Feuerwehren Kelheim-Stadt und Affecking unter der Leitung von Hauptlöschmeister Markus Wagner (Feuerwehr Kelheim-Stadt) wurde zum Verlegen der Schlauchleitungen aus dem Fluss Regen zur Einsatzstelle am Rossberg eingesetzt. Das Hilfeleistungskontingent des Landkreises Kelheim unter der Führung von Kreisbrandinspektor Karl-Heinz Rott wurde mit anderen Hilfskontingenten zur Bekämpfung eines Waldbrandes am Gillisberg eingesetzt. Die Flughelfergruppe der Feuerwehr Neustadt a. d. Donau unter der Leitung von Markus Meier war in Zusammenarbeit mit anderen Flughelfergruppen aus Niederbayern und der Oberpfalz für die Einrichtung der Fliegerischen Einsatzleitung (FlIEGE) zuständig. Die Fliegerische Einsatzleitung ist notwendig, um die Flugbewegungen und den Einsatz der Hubschrauber zu koordinieren.

Das waren die Aufgaben der Einheiten aus dem Landkreis Kelheim:

Der Löschpanzer der Feuerwehr aus Tschechien im Einsatz  Foto: Martin Godesar
Der Löschpanzer der Feuerwehr aus Tschechien im Einsatz Foto: Martin Godesar

Schlauchwagengruppe: Die Schlauchwagengruppe der Feuerwehren Kelheim-Stadt und Affecking unter der Leitung von Hauptlöschmeister Markus Wagner (Feuerwehr Kelheim-Stadt) wurde zum Verlegen der Schlauchleitungen aus dem Fluss Regen zur Einsatzstelle am Rossberg eingesetzt.

Hilfeleistungskontingent: Das Hilfeleistungskontingent des Landkreises Kelheim unter der Führung von Kreisbrandinspektor Karl-Heinz Rott wurde mit anderen Hilfskontingenten zur Bekämpfung eines Waldbrandes am Gillisberg eingesetzt.

Flughelfergruppe: Die Flughelfergruppe der Feuerwehr Neustadt a. d. Donau unter der Leitung von Markus Meier war in Zusammenarbeit mit anderen Flughelfergruppen aus Niederbayern und der Oberpfalz für die Einrichtung der Fliegerischen Einsatzleitung (FlIEGE) zuständig. Die Fliegerische Einsatzleitung ist notwendig, um die Flugbewegungen und den Einsatz der Hubschrauber zu koordinieren.

Einen ausführlichen Bericht über die Internationale Katastophenschutzübung Roter Eber finden Sie hier.

Diese Feuerwehren aus dem Landkreis Kelheim waren im Einsatz:

Polizeihubschrauber bei der Brandbekämpfung aus der Luft Foto: Martin Godesar
Polizeihubschrauber bei der Brandbekämpfung aus der Luft Foto: Martin Godesar

Schlauchwagengruppe: FF Affecking: Schlauchwagen – Katastrophenschutz (SW-KatS) 3 Personen; FF Kelheim: Mannschaftstransportwagen (MTW) 5 Personen

Wechselladerfahrzeug (WLF) 3 Personen

Hilfeleistungskontingent: Feuerwehrführung des Landkreises 4 Personen; Kontingentführer KBI Karl-Heinz Rott; KBM Michael Gruber, KBM Martin Godesar, KBM Tobias Pritsch

Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL); 4 Personen

FF Riedenburg: Mehrzweckfahrzeug (MZF) 2 Personen; Löschgruppenfahrzeug (LF 16-TS)9 Personen

FF Neustadt: Kommandowagen (KdoW) 1 Person; Löschgruppenfahrzeug (LF KatS) 9 Personen

FF Bad Abbach: Mannschaftstransportwagen (MTW) 5 Personen; Versorgungs-LKW (V-LKW) 4 Personen

FF Painten: Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20) 6 Personen;

FF Saal a.d. Donau: Mehrzweckfahrzeug (MZF) 5 Personen

FF Rohr i.NB: Löschgruppenfahrzeug (LF 16-TS)9 Personen

FF Langquaid: Gerätewagen Logistik (GW-L) 6 Personen

FF Ihrlerstein: Tanklöschfahrzeug (TLF 8/18) 3 Personen

FF Kelheim: Tanklöschfahrzeug (TLF 8/18 3 Personen

FF Siegenburg: Versorgungs-LKW (V-LKW) 6 Personen

Flughelfergruppe:

Feuerwehren aus dem Landkreis Kelheim bei der Großübung Roter Eber in Cham: Einheiten beim Aufbau eines Faltbehälters.  Foto: Martin Godesar
Feuerwehren aus dem Landkreis Kelheim bei der Großübung Roter Eber in Cham: Einheiten beim Aufbau eines Faltbehälters. Foto: Martin Godesar

FF Neustadt: Tanklöschfahrzeug (TLF 24/50) 3 Personen, Versorgungs-Fahrzeug (VW Kombi) 4 Personen

FF Bad Gögging: Versorgungs-LKW (V-LKW) 4 Personen

FF Mühlhausen: Mannschaftstransportfahrzeug (MTW) 2 Personen

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