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Umwelt

Klimaschutz steht auf dem Stundenplan

Der Landkreis Kelheim und die Energieagentur Regensburg starten ein Bildungsprojekt für die Realschulen im Landkreis.

Energieagentur Regensburg, Regionalmanagement Kelheim und die vier Realschulen im Landkreis kooperieren für den Klimaschutz. Foto: Landratsamt
Energieagentur Regensburg, Regionalmanagement Kelheim und die vier Realschulen im Landkreis kooperieren für den Klimaschutz. Foto: Landratsamt

Kelheim.Auf Kinder als „Erzieher“ für Erwachsene hofft der Landkreis Kelheim beim Klimaschutz. „Im neuen Klimabildungsprogramm werden im nächsten Schuljahr die Schülerinnen und Schüler der Realschulen im Unterricht praxisorientiert über den Klimawandel und über Klimaschutz lernen“, kündigt die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung an.

Mit dem Klimabildungsprogramm beauftragt sind demnach die Energieagentur Regensburg und das Regionalmanagement des Landkreises Kelheim. Lehrkräfte der Realschulen Abensberg, Mainburg und Riedenburg sowie der St. Anna Mädchenrealschule ließen sich das Projekt von Ludwig Friedl, Geschäftsführer der Energieagentur, und zwei Kollegen vorstellen. Johannes Zange von der Energieagentur Regensburg, selbst Realschullehrer, leitet das Programm, das für die 5. Jahrgangsstufen konzipiert ist.

„Es ist wichtig, dass es für die Schulen bei diesem wichtigen Thema nun externe Unterstützung gibt“ sagte eine Lehrerin. „Der pädagogische Ansatz klingt sehr gut. Und wenn es Kindern Freude macht, ist das schon die halbe Miete“.

Der Landkreis hat das Klimabildungsprogramm im Rahmen des Regionalmanagements vorbereitet und die Energieagentur Regensburg e. V. als durchführende Organisation ausgewählt. Dort ist der Landkreis seit März 2017 Mitglied. „Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Wenn wir sie mitnehmen auf dem Weg der Energiewende und zu Mitstreitern für den Klimaschutz machen, haben wir viel gewonnen“ so Landrat Martin Neumeyer.

Den Projektbeteiligten ist es nach eigenen Angaben wichtig, dass die Themen Klimaschutz und Energie an den Schulen nicht nur von der technischen Seite beleuchtet werden. Auch in Fächern wie Religion und Sprachen sollen sie einen Platz finden, und in der Philosophie der ganzen Schulfamilie. So soll den Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften Lust gemacht werden, den eigenen Lebensstil klimaschonend anzupassen, sei es über Energiesparen oder sanfte Mobilität. „Wir wünschen uns, dass über den Schneeballeffekt auch die Familien mitbekommen, was die Kinder in der Schule über Klimaschutz lernen und sich die Eltern Gedanken machen, welchen Stellenwert Energiesparen und Energieeffizienz zuhause haben können“, so Regionalmanagerin Julia Schönhärl.

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