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Krankenhaus Mainburg: „Zukunft ist gesichert“

„Das Mainburger Haus hat sich stabilisiert. Die Zukunft ist gesichert“, betonte Landrat Dr. Hubert Faltermeier bei einem Pressegespräch in der Klinik. Der Verbund mit der Pfaffenhofener Ilmtalklinik sei der richtige Weg. Geschäftsführer Marco Woedl sprach von „massiven Synergieeffekten, die wir erzielen konnten“.

Hilfreiche Marktanalyse

Auch das Haus in Pfaffenhofen alleine stehe nicht so gut da wie jetzt im Verbund mit Mainburg. „Die Fusion ist gelungen“, resümierte der Landrat. Woedl denkt weiter: Er könne sich mittel- bis langfristig einen Klinikverbund mit weiteren Häusern vorstellen. In seinen Augen sei so am besten der Konkurrenz der Großkliniken zu begegnen. Infrage käme da auch die Goldbergklinik.

„Konkrete Planungen gibt es aber derzeit keine“, so Woedl. Jedoch sollten die beiden Kliniken nicht aneinander vorbeiarbeiten, appellierte der Landrat. Beispielsweise sollten sie achtgeben bei Neueinstellungen. Es solle vermieden werden, in beiden Häusern ärztliche Spezialisten der gleichen Fachrichtung zu haben.

Vor allem im Bereich Chirurgie sei die verbesserte Situation festzumachen. Woedl sprach davon, dass sich der Umsatz dort verdoppelt habe. Eine Marktanalyse sei hilfreich gewesen. In Mainburg wurde mit Dr. Thomas Pausch ein Kompetenzzentrum für Endoprothetik aufgebaut. Also für operatives Einsetzen von Knie-, Hüft- und Schulterprothesen. Die Fallzahlen in diesem Bereich seien früher unterdurchschnittlich gewesen.

Höhere Fallzahlen in Chirurgie

Den Grund habe man darin gesehen, dass dies früher nur eine Belegabteilung war. Die Umwandlung in eine Hauptabteilung habe sich ausgezahlt. So konnten in der Chirurgie die Fallzahlen im Jahr 2008 um 403 erhöht werden.

Bei den nackten Zahlen gibt es nach wie vor ein Defizit von 466000 Euro zu verzeichnen – das laut Woedl aber der Zuschuss des Landkreises deckt. Wobei er nicht nur auf die Bilanz schauen wolle. Wie auch im Gesundheitsausschuss des Kreistags betonte er, dass die Zufriedenheit der Patienten und Mitarbeiter ebenso wichtig sei. Und her gebe es sehr gute Werte. Gute Nachrichten gibt es auch vom Personalstand. Die Zahl der Vollzeitkräfte in Mainburg wurde 2008 um zehn Prozent gesteigert. Insgesamt arbeiten jetzt 200 Menschen in der Klinik.

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