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Kunstausstellung im Ramasuri

Insgesamt fünf Künstler nutzen die Gelegenheit gerne, ihre Objekte auszustellen. Der Ort ist wie gemacht dafür.
Von Martin Beck

Die Künstlerinnen und die Organisatorin (von links) Claudia Fischer, Marion Stadler, Lena Quail, Katalina Koss, Katalin Bereczky-Kossack und Sabine Eberl
Die Künstlerinnen und die Organisatorin (von links) Claudia Fischer, Marion Stadler, Lena Quail, Katalina Koss, Katalin Bereczky-Kossack und Sabine Eberl Foto: Martin Beck

Neustadt.Wohl keine Berufsgattung traf die Corona-Pandemie so hart wie die Gruppe der Kunstschaffenden. Mit Beginn der Ausgangssperre Mitte März und der Absage sämtlicher Großveranstaltungen kam es zum großen Lockdown für sämtliche künstlerisch Tätigen.

„Es hilft nicht, wir müssen nach vorne schauen und im Rahmen der Möglichkeiten wieder langsam zur Normalität zurückkehren,“ so Sabine Eberl, die Besitzerin des Ramasuri in Irnsing. Im Ramasuri – vor Corona ein oft ausgebuchter Ort für stimmungsvolle Hochzeiten und Geburtsfeiern –war es auch still geworden. Zu still für Sabine und wer das Ramasuri schon einmal besucht hat, weiß, dass Sabine einen ausgeprägten Geschmack und ein Auge für Kunst und Ästhetik hat. Deshalb lag es nahe, das Ramasuri für Künstler zu öffnen, damit diese ihre Objekte präsentieren können.

Der Zugang zum Ramasuri
Der Zugang zum Ramasuri Foto: Martin Beck

Katalin Bereczky-Kossack und Katalina Koss (Mutter und Tochter) kommen aus Mainburg und München. Die Bilder von Katalina Koss strotzen von Emotion und der Titel „Wild Arts“ ist Programm. „Meine Bilder zeigen einen Weg des Entkommens, gegen die Zwänge der Gesellschaft, egal welcher Natur“ steht hierzu auf ihrer Internetseite.

Beschluss

Neues Konzept für Kunsthandwerkerhaus

Beim Kunsthandwerkerhaus in Kelheim schien alles klar. Doch jetzt geht der Stadtrat das Thema komplett neu an.

Ihre Mutter Katalin hat sich der „Keramik – der in Ton gebrannte Moment der menschlichen Schöpfung“ verschrieben. Für die gebürtige Ungarin Katalin ist das Jahr 2020 von besonderer Bedeutung. Sind es doch bereits 30 Jahre, die sie in Deutschland ist und es war für dieses Jahr eine große Jubiläumsveranstaltung geplant. Freunde und viele Wegbegleiter freuten sich bereits darauf, aber jetzt ist alles abgesagt. Vielleicht auch nur verschoben? Sie weiß es noch nicht.

Fast schon ein Heimspiel ist das Ramasuri für Claudia Fischer und Marion Stadler aus Essing. Der Ramasuri- Weihnachtsmarkt 2015 war eine der ersten Veranstaltungen, bei der sie mit ihrer Kunst an die Öffentlichkeit gingen. Claudia macht Schmuck aus Aludraht für Hals und Hand. Als Hobby begonnen hat sie mittlerweile eine repräsentative Kollektion.

Die Ausstellung

  • Öffnungszeiten:

    Die Ausstellung kann bis zum 31. Juli jeweils Freitag bis Sonntag von 13 bis 19 Uhr besucht werden. Kommenden Donnerstag (Fronleichnam) ist ebenfalls ab 13 Uhr geöffnet. An diesem Tag kann man auch Lena Quail beim Malen über die Schulter schauen.

  • Unterstützung:

    Die ausgestellten Objekte können auch käuflich erworben werden.

Marion Stadler stellt ihre kunstvoll gestalteten Metallschilder und Gartenstecker aus. Außerdem hat Marion ihre drei Altmühltalkrimis mit dabei, „Bayernhymne“, „Preißnmörder“ und „Dorfdisco“. Diese spielen im Altmühltal, in Essing und seit 2018 bringt sie jedes Jahr einen Krimi heraus. Der für 2021 ist bereits in Arbeit, hat sie verraten.

Bereits seit vielen Jahren hat sich die sympathische Malerin und Illustratorin Lena Quail aus Hienheim einen Namen in der Kunstszene gemacht. Dabei setzt sie nicht nur ihre eigenen Ideen um, sondern gibt auch Auftragsarbeiten ein einmaliges Aussehen. Manche ihrer Bilder sind so detailverliebt inszeniert, dass man beinahe Bewegungen zu erkennen glaubt. An Fronleichnam kann man ihr bei der Arbeit über die Schulter schauen. Gerne gibt Lena ihr Wissen auch in verschiedenen Kursen und Workshops weiter. Ihren Schmuck stellt Edith Einamann aus Untereinöd aus. Sie ist auch seit vielen Jahren in der regionalen Kunstszene zu Hause.

An die Maskenpflicht und die Abstandsregeln musste bisher niemand erinnert werden, das wird zur Normalität. Schön auch, dass bereits nach wenigen Tagen auf einigen Objekten ein roter Punkt klebt. Das heißt „verkauft“!

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