MyMz
Anzeige

Teugn

Lärmschutz für die Halle der Stockschützen

Der FC Teugn wird einen Zuschuss der Gemeinde für die Installation eines Lärmschutzes in der Stock- und Sporthalle bekommen.

Letztes Jahr wurde die Halle in Teugn eingeweiht. Foto: Hueber-Lutz
Letztes Jahr wurde die Halle in Teugn eingeweiht. Foto: Hueber-Lutz

Teugn.Das beschloss der Gemeinderat einstimmig bei seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause. Dass so ein Lärmschutz noch notwendig ist, habe man schon gewusst, sagte Bürgermeister Manfred Jackermeier. Nicht nur, wenn die Stockschützen die Bahnen nutzen, ist der Lärmpegel sehr hoch. Auch zum Beispiel bei Festen sei das so.

Den Antrag für die Bezuschussung werden die Stockschützen beim Amt für ländliche Entwicklung stellen. Man geht davon aus, dass der Einbau einer entsprechenden Vorrichtung an der Decke genug Lärmschutz bringt. Die komplette Deckenausstattung wird auf 45 000 Euro kommen. Das sei deshalb so teuer, weil das Material nicht brennbar sein dürfe, erläuterte ein Vertreter der Stockschützen. Man rechnet mit einem Zuschuss von 75 Prozent von staatlicher Seite. Blieben 11 250 Euro übrig. Der Gemeinderat beschloss, die Kosten bis zu dieser Maximalsumme zu übernehmen.

Die Heizungsanlage der Grundschule Teugn versorgt auch den daneben liegenden Bauhof mit. Beide Einrichtungen werden künftig durch ein Nahwärmenetz versorgt. Die Heizung sei bereits 25 Jahre alt und die Gelegenheit günstig, mit einer Firma für Hackgut einen Vertrag abzuschließen. Rund 400 Euro wird das die Gemeinde im Monat kosten. Das sei zwar nicht billiger als die aktuelle Heizung, spare aber Kohlendioxid und die Schule werde mit erneuerbarer Energie geheizt, sagte Jackermeier. Außerdem werde ein Raum frei und der Ölgestank sei Vergangenheit. Alle Gemeinderäte waren dafür und segneten auch die Umbaukosten von zirka 15 000 Euro ab.

Einstimmig sprach sich der Rat für den Entwurf für die Einbeziehungssatzung am Roithweg aus. Wie berichtet verlängert das Landratsamt das seit 19 Jahren bestehende Baurecht nicht mehr, so dass eine Einbeziehungssatzung erlassen werden muss. Im nördlichen Teil des Grundstücks sollen zwei Häuser mit je zwei Stellplätzen gebaut und im südlichen Teil soll eine Streuobstwiese angelegt werden.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht