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Landfrauen wollen Dialog mit der Bevölkerung

Mehr als einhundert Bäuerinnen kamen zum Landfrauentag des Landkreises Kelheim in den Bürgersaal der Stadt Neustadt/Donau.
Josef Eder

Andrea Mittermeier, Anette Eichenseer, Rita Schultes, Irene Waas, Lisa Brunner, Monika Sedlmayer beim Landfrauentag (von links). Foto: Josef Eder
Andrea Mittermeier, Anette Eichenseer, Rita Schultes, Irene Waas, Lisa Brunner, Monika Sedlmayer beim Landfrauentag (von links). Foto: Josef Eder

Neustadt.Nur wenige Stühle waren noch frei, als Kreisbäuerin Rita Schultes die Veranstaltung mit dem Thema „Im Dialog bleiben“ eröffnete.

Der Landfrauenchor stimmte Teilnehmer, auf die Veranstaltung ein. Marlene Mortler Bundestagsabgeordnete und Drogenbeauftragte der Bundesregierung ist ehemalige stellvertretende Landesbäuerin sowie aktive Landwirtin (Biobetrieb) und referierte.

Laut Landrat Martin Neumeyer wird im niederbayerischen Spargel- und Hopfenanbaugebiet sorgsam mit der Natur umgegangen. Erster Bürgermeister Thomas Reimer verdeutlichte die regionale Bedeutung einer funktionierenden Landwirtschaft. Laut Rita Schultes wussten vermutlich viele der 1,75 Millionen Unterzeichner, meist Bewohner städtisch geprägter Regionen, nicht genau, um was es geht. Die Landfrauen müssten noch mehr kommunizieren und vermitteln, um das Verständnis für die Bedeutung und die Probleme der Landwirtschaft zu stärken. MdB Marlene Mortler fand knackige Worte für eine Pädagogin aus der Region, die aus Umweltgründen keine Kinder will. „Da wurde Quatsch verzapft, ohne die Realität zu hinterfragen, was wichtig ist und wer ihre Alterbezüge finanziert“, erklärte sie. Dialog sei in allen Lebenslagen gefragt. (lje)

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