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Langwieser erneut Vizebürgermeisterin

Mainburgs neuer Rathauschef Helmut Fichtner ist vereidigt. Konrad Pöppel gehört jetzt zu seinen Stellvertretern.
Von Wolfgang Abeltshauser

In Mainburg hat eine neue politische Ära begonnen. Foto: Dr. Satzl
In Mainburg hat eine neue politische Ära begonnen. Foto: Dr. Satzl

Mainburg.Helmut Fichtner (Freie Wähler) ist als neuer Mainburger Bürgermeister vereidigt. Hannelore Langwieser bleibt zweite Bürgermeisterin. Bei der konstituierenden Sitzung des Stadtrates in der Stadthalle wurde die langjährige CSU-Politikerin mit großer Mehrheit erneut gewählt. Neuer dritter Bürgermeister ist Konrad Pöppel von der ÖDP. Kampfabstimmungen um diese Positionen gab es keine.

Auf Nachfrage der Mittelbayerischen betonte Langwieser, sie habe nach den Wahlen keinesfalls verkündet, auf den Posten der Vizebürgermeisterin verzichten zu wollen. Sie habe nur während des Wahlkampfes ganz klar gesagt, um den Posten des ersten Bürgermeisters kämpfen zu wollen und sich keine Gedanken über einen möglichen Stellvertreterposten zu machen. Außerdem hätten sich schon am Abend der Stichwahl viele Mainburger angerufen und ermutigt, weiter zweite Bürgermeisterin zu bleiben.

Abschied

Amtswechsel auch beim Anzapfen

Zwölf Jahre war Josef Reiser Bürgermeister in Mainburg. Jetzt freut er sich auf seine Zeit mit der Familie.

Sie wurde in der Sitzung von CSU-Fraktionsführer Thomas Kastner vorgeschlagen. Bei der Abstimmung erhielt sie 21 Stimmen. Eine war ungültig, drei gingen an andere Ratsmitglieder.

Konrad Pöppel im Triumvirat

Neuer weiterer Stellvertreter ist Konrad Pöppel von der ÖDP. Er saß bereits im vorigen Rat und hatte beim ersten Durchgang zur Bürgermeisterwahl am 15. März 11,5 Prozent erzielt. Auch er erhielt 21 Jastimmen von seinen Ratskollegen. Laut Raster gab es Kritik vonseiten der SLU, dass jetzt kein Stellvertreter mehr aus den Ortsteilen komme.

Ein Rückblick

  • Stichwahl:

    Bei der Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Mainburg setzte sich Helmut Fichtner (Freie Wähler) mit 52,12 Prozent gegen Hannelore Langwieser (CSU) durch.

  • Abstimmung:

    Das war durchaus eine Überraschung. Denn beim ersten Wahlgang hatte die Christsoziale ihren Kontrahenten noch mit fast sechs Prozent hinter sich gelassen. (wo)

Grundsätzlich war nach seinen Worten die Sitzung aber von Harmonie geprägt. Es habe im Vorfeld drei Arbeitstreffen der Fraktionen gegeben. Darin seien alle Personalentscheidungen abgesprochen worden. In der Sitzung habe man sich an das auch gehalten.

Nur das wichtigste

In der Sitzung betonte der neue Bürgermeister anfangs, dass nur unaufschiebbare Beschlüsse gefällt werden sollen. Deshalb gibt es auch noch keine neue Geschäftsordnung. Man mache erst einmal mit der Alten weiter. Laut Raster und Fichtner soll das Regelwerk in Ruhe vorberaten und dann am Ende des Jahres beschlossen werden.

Stadtoberhaupt

Der neue Spielmacher im Rathaus

Helmut Fichtner dribbelt sich ins Mainburger Bürgermeisteramt. Corona soll Pläne nicht stoppen. Große Moschee lehnt er ab.

Fichtner bedauerte, dass die beiden eigentlich noch angesetzten Sitzungen des bisherigen Ratsgremiums Opfer der Coronakrise wurden. Außerden sei es schade, dass man die ausgeschiedenen, langjährigen Ratsmitglieder nicht gebührend verabschieden könne. Und das die Amtszeit seines Vorgängers Josef Reiser so zu Ende ging, sei auch nicht schön.

Für die Zukunft rief er seine Ratskollegen dazu auf, positiv zu bleiben und an neuen Ideen zu arbeiten. Er hoffe auf ein gemeinsames und überparteiliches Arbeiten.

Größere Ausschüsse

Der Mainburger Stadtrat hat laut Raster beschlossen, die Zahl der Mitglieder der einzelnen Ausschüsse zu erhöhen. Bisher waren es acht, nun sind es zehn. Das habe den Vorteil, dass nun alle Fraktionen jeweils mindestens einen Sitz in diesen Gremium einnehmen dürfen. Nach seinen Worten werden die Sitzungen im Juni und Juli ebenso in der Stadthalle stattfinden.

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