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Ehre

LED-Fördermittel ausgeschöpft

Von höchster Ebene gab es eine Anerkennung für Langquaid. Die Gemeinde leistete einenn Beitrag zum Klimaschutz.
Von Josef Eder

Staatssekretär Florian Pronold (3.v.re.) übergab das Zertifikat an Bürgermeister Herbert Blascheck in der Schulaula. Foto: Josef Eder
Staatssekretär Florian Pronold (3.v.re.) übergab das Zertifikat an Bürgermeister Herbert Blascheck in der Schulaula. Foto: Josef Eder

Langquaid.Die Marktgemeinde Langquaid hat nicht nur in die Zukunft, sondern auch in den Klimaschutz investiert. Florian Pronold, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, hat jetzt Langquaid mit dem Klimazertifikat ausgezeichnet. Damit wird unter anderem das Engagement des Marktes für den Klimaschutz gewürdigt, das beispielsweise bei der Umrüstung der Flutlichtanlagen der Sportplätze auf LED gezeigt wurde. Pronold übergab das Zertifikat auf der Schulsportanlage der Franziska-Obermayr-Grund- und Mittelschule an Bürgermeister Herbert Blaschek. Hier wurde die vierte Anlage montiert.

Als erste Sportanlage im Markt Langquaid und im Landkreis Kelheim wurde im November 2017 der Sportplatz des SV Niederleierndorf umgerüstet. Das Waldstadion des TSV Langquaid und die Anlage in SV Adlhausen folgten. Damit wurden die zum Teil in die Jahre gekommenen Flutlichtanlagen erneuert. Jetzt sind alle Sportplätze auf dem modernsten Stand. Ausgeführt wurden die Umrüstungen in Eigenleistung der Sportvereine.

Die Kostenrahmen für die vier Flutlichtanlagen (ohne Eigenleistung) beziffert das Gemeindeoberhaupt mit circa 100000 Euro. Gefördert wurden die Umrüstungen durch das Bundesumweltministerium mit 30 Prozent und den Bayerischen Landessportverband mit 20. Daneben hat der Markt Langquaid einen Pauschalzuschuss von 6500 Euro pro Sportverein gewährt. Diese Förderung ist auch ein Teil des Langquaider Klimaschutzkonzeptes. In dessen Rahmen bereits 2014 die gesamte Straßenbeleuchtung in allen Ortsteilen auf LED-Technik umgerüstet wurde. Die älteren Peitschenlampen wurden mit energiesparenden Leuchtmitteln ausgestattet. Dadurch wird jährlich 217000 Kilowattstunden Strom eingespart und der jährliche CO2-Ausstoß um circa 100 Tonnen verringert. Damals wurde die Umrüstung der Fluchtlichtanlagen schon geprüft. Die Anlagen waren nicht ausgereift.

Auch grüne IT

  • Bundesprogramm:

    Über 95000 Euro Fördergelder flossen nach Langquaid.

  • Projekte:

    Neben der Umrüstung der Sportplätze und der Straßenbeleuchtung hat der Markt Langquaid auch sein Rathaus auf LED-Beleuchtung umgerüstet und die EDV des Rathauses auf Green-IT umgestellt. (lje)

Umweltreferent Peter-Michael Schmalz, als Initiator des Klimaschutzkonzeptes, hat alle Maßnahmen vorbereitet. Begleitet wird der Markt bei den Klimaschutz- und Energieeffizienzmaßnahmen vom Institut für Energietechnik der OTH Amberg. Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch.

Pronold lobte den eingeschlagenen Weg zur Umrüstung auf LED-Anlagen, da hierfür auch ganz gezielt Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Investive Klimaschutzmaßnahmen“ in Anspruch genommen werden, die eventuell in wenigen Jahren nicht mehr verfügbar sind. Die Beleuchtungsstärke wird durch die qualitativ hochwertige Umrüstung mehr als verdoppelt. Die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung steigt deutlich an. Neben den deutlich geringeren Wartungskosten für die sehr hohe Lebensdauer der Beleuchtung entstehen durch das neue, gerichtete Scheinwerferlicht weniger Lichtimmissionen in der Nachbarschaft.

Die erfreuliche Zwischenbilanz von Blaschek: „Wir sind vollauf zufrieden, die Fußballspieler, die Vereinsführungen und der Markt“. Pronold machte eine Notiz in seinem Terminkalender, denn in wenigen Monaten geht es hier mit dem CO2 neutralen Gewerbegebiet weiter.

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