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Mainburger feiern die Lust am Leben

Das tote Nachtleben der Stadt erntete wie Greta Thunberg Spott der Narren. Meist ging‘s beim Faschingszug aber um die Gaudi.
von Roswitha Priller

Tierisch ging es bei vielen Gruppen zu. Wetter und gute Laune waren top. Foto: Priller
Tierisch ging es bei vielen Gruppen zu. Wetter und gute Laune waren top. Foto: Priller

Mainburg.Zahlreiche große und kleine Narren säumten am Samstagnachmittag, 22. Februar, die Straßen, um sich den Mainburger Faschingsumzug nicht entgehen zu lassen. Die Bässe wummerten nicht ganz so laut wie in den Jahren zuvor und auch der Alkoholkonsum war durch die verschärften Regularien (absolutes Spirituosenverbot) etwas eingeschränkt. „Das macht es schon angenehmer, wenn die Musik nicht so laut ist“, lobten viele Zuschauer die neuen Auflagen für den Gaudiwurm.

Noch mehr Bilder vom Faschingszug sehen Sie in unserer Bildergalerie:

Mainburger Faschingszug 2020

Die Großzahl der aufwendig gestalteten Motivwagen widmeten sich der Tier- oder Comicwelt und vermittelten einfach nur Spaß und Lebensfreude.

Einige Faschingsfreunde hatten jedoch gemäß der eigentlichen Narren-Tradition aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft aufgegriffen. So prangerten die Walkertshofener das sterbende Nachtleben von Mainburg an. Und die Aiglsbacher Müllmänner und -frauen setzten sich gegen Plastik und für die Umwelt ein.

Streng von Ärzten und Krankenschwestern aus Elsendorf abgeschirmt, fand sich auch ein Corona-Virus im Gaudiwurm. Gleichzeitig wurde hier der Personalmangel in den Krankenhäusern aufs Korn genommen. Viele Schneemänner Olaf aus Sandelzhausen finden trotz Klimawandel die CO2-Steuer einen richtigen Schmarrn. Selbstverständlich waren auch mit den Prinzenpaaren der Narhalla Mainburg, Pfeffenhausen und Attenhofen die närrischen Hoheiten vertreten.

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