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Geld

Mainburger Haushalt beschlossene Sache

Die Räte verabschiedeten einen Etat, der rund 38 Millionen Euro schwer ist. Geld fließt zu den Wehren und in die Schulen.
Von Wolfgang Abeltshauser

Trotz vieler Ausgaben kann Mainburg Geld ins Sparschwein stecken. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Trotz vieler Ausgaben kann Mainburg Geld ins Sparschwein stecken. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Mainburg.Mit großer Mehrheit verabschiedete der Mainburger Stadtrat den Haushalt für dieses Jahr. Das Zahlenwerk erhielt nach den Worten des geschäftsleitenden Beamten Karl Raster lediglich zwei Gegenstimmen. Sie stammten aus der ÖDP-Fraktion. Insgesamt ist der Etat der Hopfenstadt diesmal rund 38 Millionen schwer.

Die beiden ÖDP-Stadträte Konrad Pöppel und Anette Setzensack wollten den Haushalt nicht mittragen, weil laut Raster in ihren Augen der Aspekt des Klimaschutzes darin zu wenig Anklang fand. Bei der Abstimmung über den Finanzplan für die kommenden Jahre stimmen ohne Begründung teile der Freien Wähler dagegen. Deshalb gab es hier ein Ergebnis von 16:5 Stimmen.

Ein Rekord zum Abschied

Was die reinen Zahlen betrifft, hatte Bürgermeister Josef Reiser drei Monate vor seinem Amtsende einen Rekordhaushalt vorgelegt. Erstmals überschreite nach seinen Worten der Verwaltungsetat die Grenze von 30 Millionen. Der Vermögenshaushalt liegt mit 7,95 Millionen etwas über den Vorjahresansatz.

Feiern

Dieses Jahr wird wieder kurzweilig

Volksfeste, Vereinsjubiläen, alte Karossen und Musik: In der Region zwischen Siegenburg und Mainburg ist einiges geboten.

Infrastrukturmaßnahmen bilden den Kern der geplanten Ausgaben in diesem Jahr. So ist vorgesehen, 800 000 in die Feuerwehren zu stecken. Weitere neue Fahrzeuge sollen angeschafft, ein neues Gerätehaus für die gebildete Feuerwache Nord gebaut werden.

Viel Geld für die Schulen

Für den Breitbandausbau sind etwas über 400 000 Euro eingestellt. Seit geraumer Zeit rüstet die Kommune die Straßenbeleuchtung auf Led-Licht um. Rund 400 000 Euro muss für den dritten und letzten Abschnitt bezahlt werden.

Aus dem Zahlenwerk

  • Zuführung:

    Aus dem Verwaltungshaushalt werden laut Bürgermeister Josef Reiser 4,5 Millionen Euro in den Vermögensetat überführt. 291000 Euro sind für Schuldentilgung vorgesehen.

  • Bauland:

    Die Kommune hat 500000 Euro vorgesehen, um in diesem Jahr zusätzliche Baugebiete zu erschließen. In allen Kommunen der Region ist das ein wichtiges Thema. (wo)

Einen großen Batzen machen Arbeiten an den Mainburger Schulen aus: Insgesamt muss der Kämmerer dafür 800 000 Euro herausrücken. Die Hälfte wird in die Mittelschule gesteckt, die ja seit längerem umfangreich saniert wurde und wird. Planungs- und Verfahrenskosten in Höhe von 250 000 Euro fallen für die geplante neue Schule im Ortsteil Sandelzhausen an. Saniert wurde schon ein Teil des Pausenhofs der Grundschule. Das soll weitergehen. Dafür sind 150 000 Euro vorgesehen.

Steuern sprudeln

Da ist es gut, dass nach den Worten des Bürgermeisters die Steuereinnahmen weiter gut sprudeln. Immerhin acht Millionen erwartet der Kämmerer in Sachen Gewerbesteuer. Bei der Einkommenssteuer sollen es sogar 9,3 Millionen werden. Genaueres steht da aber erst in der zweiten Jahreshälfte fest.

Zu alle dem kommt dann noch eine höhere Schlüsselzuweisung. Sie kommt aus der Staatskasse. Die steht bis auf den Cent fest und beläuft sich auf 1,8 Millionen Euro. Und so könne die Kommune trotz der Ausgaben 1,2 Millionen Euro in den Sparstrumpf stecken. Aus dem aber im Vorjahr eine Million herausgenommen wurden.

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