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Mario Jehl ist neuer zweiter Bürgermeister

Bei seiner konstituierenden Sitzung hat der Teugner Gemeinderat denkbar knapp einen neuen Mann zum Stellvertreter von Bürgermeister Manfred Jackermeier bestimmt.
Hueber-Lutz Gabi

Mario Jehl wurde als zweiter Bürgermeister in Teugn gewählt und vereidigt.  Foto: Gabi Hueber-Lutz
Mario Jehl wurde als zweiter Bürgermeister in Teugn gewählt und vereidigt. Foto: Gabi Hueber-Lutz

Teugn.Statt Matthias Blümel von der CSU ist nun der frisch gebackene Gemeinderat Mario Jehl von der SPD der zweite Mann in Teugn.

Die CSU verfügt über fünf Sitze im Gemeinderat, plus Bürgermeister, die Freien Wähler über drei Sitze, die SPD über zwei, ebenso wie die Bayernpartei. Mit 6:7 Stimmen ging Mario Jehl als Sieger aus der geheimen Wahl hervor und wurde von Jackermeier vereidigt. Zuvor hatte der Bürgermeister auch den neuen Gemeinderäten den Amtseid abgenommen. Daniel Listl (SPD), Bastian Suß (CSU), Andreas Ebner (CSU), Jehl und Christian Binder (BP) leisteten ihn. Binder war als dritter Nachrücker für Fritz Zirngibl in den Gemeinderat gekommen, da dieser sein Mandat aus persönlichen Gründen nicht angetreten hat. Jackermeier wünschte sich eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit und ermunterte die Räte, sich aktiv in das Leben der Gemeinde einzubringen. Bei der Besetzung der Ausschüsse war man sich im Rat einig.

Im Bauausschuss unter Vorsitz von Jackermeier sind mit Ebner und Martin Eisenreich zwei CSU-Räte vertreten. Oswald Kaufmann (FW), Jehl und Günter Schwank (BP) gehören ihm ebenfalls an. Zum Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses wurde Stefan Kürzl (FW) gewählt. Marianne Wenisch (CSU) und Suß sowie Listl und Schwank sind die weiteren Mitglieder. Jackermeier, Eisenreich und Kürzl vertreten Teugn in der Verwaltungsgemeinschaft mit Saal. Jackermeier und Ebner werden Verbandsräte im Wasserzweckverband.

Bei der Wahl der Vertreter im Abwasserzweckverband forderte Jackermeier die Räte auf, keine nicht gewählten Mitglieder in diesen Zweckverband zu berufen, wie es in der letzten Periode der Fall war. Mitglieder des Gemeinderats hätten den Gesamtüberblick, zum Beispiel bei Baugebieten.

Die Bayernpartei zog daraufhin ihren ursprünglichen Vorschlag zurück und entsendet nun Christian Binder in den Zweckverband. Die Freien Wähler blieben dabei, mit Christian Punk einen Nicht-Gemeinderat zu entsenden. Weitere Mitglieder sind Blümel und Suß. Jackermeier stimmte dagegen und kündigte an, die Verbandssatzung überprüfen zu lassen.

Weitere Personalentscheidungen: Jackermeier ist im Schulverband, ebenso voraussichtlich Blümel, falls das Gremium erweitert wird. Suß ist Jugendbeauftragter, Kaufmann und Blümel sind Agenda-Beauftragte, Wenisch und ihr zur Seite Maria Reichl sind Seniorenbeauftragte.

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