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Markt Siegenburg entlastet Familien

So lange Krippen und Kindergärten nicht genutzt werden dürfen, übernimmt der Markt die Gebühren.
Von Martin Beck

Zum letzten Mal traf sich der Marktrat in dieser Besetzung, coronabedingt im Sonnensaal der Herzog Albrecht Schule. Foto: Martin Beck
Zum letzten Mal traf sich der Marktrat in dieser Besetzung, coronabedingt im Sonnensaal der Herzog Albrecht Schule. Foto: Martin Beck

Siegenburg.Die letzte Sitzung des Siegenburger Marktrates fand - coronabedingt - im Sonnensaal der Herzog-Albrecht Schule statt. Allen Markträten überreichte alter und neuer Bürgermeister Dr. Johann Bergermeier eine Bildersammlung in Buchform, in der das Wirken des Marktrates der vergangenen sechs Jahre noch einmal zusammengefasst wurde. Sechs Markträte konnte er verabschieden, da sie nicht mehr zur Wahl antraten oder bei der Kommunalwahl nicht mehr genügend Stimmen bekamen.

Den langjährigen Markträten Agnes Hofbauer (CSU) und Otto Ettengruber (CSU und 3. Bürgermeister) dankte Dr. Bergermeier noch einmal ausdrücklich für die gute und ergebnisorientierte Zusammenarbeit. Zusätzlich überreichte er beiden einen Blumenstrauß. „Selbstverständlich von einer hiesigen Gärtnerei“, wie Bergermeier lächelnd betonte. Weiter scheiden aus dem Marktrat aus: Florian Blachnik (Forum), Bernhard Niesl (NU), Christoph Schmal (ABBS) und Norbert Zitzmann (FWS).

Bei der Sitzung selbst konnten noch einige Entscheidungen getroffen werden. Die Versorgung mit schnellem Internet soll weiter verfolgt werden. Nachdem das Gewerbegebiet und das neue Baugebiet bereits mit Glasfaser versorgt sind, soll im Rahmen eines Beratungsvertrages mit der Breitbandberatung Bayern ein möglicher weiterer Ausbau geprüft werden. Die Staatsregierung hat im Rahmen der Bayerischen Gigabitrichtlinie (BayGibitR) ein Förderprogramm aufgelegt, wofür bestimmte Voraussetzungen vorliegen müssen. Dies zu prüfen, ist Aufgabe dieses Vertrages. Die Kosten hierfür belaufen sich auf knapp 5000 Euro und aufgrund einer, ebenfalls coronabedingten Besonderheit brauchen für öffentliche Ausgaben bis 10 000 EURO keine weiteren Angebote eingeholt werden.

Die Markträte waren sich auch schnell einig und stimmten geschlossen dafür, die Möglichkeiten einer Förderung prüfen zu lassen. Wie wichtig eine schnelle Internetanbindung sei, zeige ja derzeit die Tatsache, dass viele Leute gezwungen seien, von zu Hause aus zu arbeiten, warf Richard Zausinger (NU) hierzu noch ein.

Momentan bleiben nicht nur Schulen ungenutzt, auch die Siegenburger Krippen und Kindergärten dürfen nicht genutzt werden. Trotzdem fallen Gebühren an und es gibt noch keine klare Aussage vonseiten des Landratsamtes und der Landesregierung, wie hier zu verfahren ist.

Deshalb schlug Bürgermeister Dr. Johann Bergermeier vor, dass diese Gebühren für den Zeitraum, in dem die Einrichtungen nicht genutzt werden können, vorerst vom Markt Siegenburg übernommen werden. Auch hier stimmten die Markträte geschlossen für den Vorschlag.

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