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Sitzung

Marktrat lässt fleißig sanieren

Löschweiher und der Schlosskapelle Maierhofen stehen in Painten an. Beim TLF-Fahrgestell zählt die Umweltfreundlichkeit.
Von Renate Beck

Nach der Sanierung soll der Löschweiher ein schöner Platz für Naturerlebnisse werden. Foto: Renate Beck
Nach der Sanierung soll der Löschweiher ein schöner Platz für Naturerlebnisse werden. Foto: Renate Beck

Painten.Der Löschweiher am Ortsrand wird saniert. „Wir wissen, dass er schon lange nicht mehr optimal ist“ vermerkte Marktrat Willi Dürr. Weil er einen „Blick von außen“, verbunden mit reichlich Fachwissen hat, wurde Landschaftsarchitekt Manfred Neidl eingeladen. In der jüngsten Marktratssitzung stellte er einen groben Plan zur Sanierung vor.

Ein Ortstermin mit den entsprechenden Fachstellen und Anliegern fand bereits im Voraus statt. Die Räte und Anlieger wünschen sich den Erhalt des Weihers, so dass er auch in Zukunft zum Eislaufen und Eisstockschießen benutzt werden kann. Er soll zum einen Teil als Löschweiher und zum anderen mit wenig Wasser gefüllt für den Wintersport erhalten bleiben. Für Richard Freisleben steht die Optik und die Ästhetik an erster Stelle. „Die technische Nutzbarkeit ist für mich zweitrangig.“

Da es auch weiterhin ein Löschweiher bleiben wird, sollen laut Manfred Neidl „100 Kubikmeter Wasser als Volumen immer vorgehalten sein“. Auch Maria Gabler ist die Optik des Weihers wichtig. Nachdem er ein Magnet für Kinder ist, soll keine Gefahr davon ausgehen. Neidl sprach über Vorschriften und meinte dazu: „Das Thema Wasser ist heikel.“

Grüne Oase soll bleiben

Weil dem Weiher ein Zulauf fehlt, äußerte Christoph Weininger Bedenken wegen der Nachspeisung des Weihers. Bürgermeister Michael Raßhofer verwies auf das Oberflächenwasser von den zu sanierenden Straßen: „Vielleicht können wir das von der Brandhofstraße dazu mitnehmen.“ Vor allem bei Starkregen könne dies den Weiher speisen. Ein Regenrückhaltebecken soll es aber ausdrücklich nicht werden. Die Wasserqualität für den vom Landschaftsarchitekten titulierten „Himmelsweiher“ hängt somit vom Regen ab. Die bestehende Mauerumrandung sieht für den Landschaftsarchitekt nicht schön aus. Man müsse genau überlegen, ob sie erhalten bleiben soll. „Angemeldet für das Förderprogramm sind wir bereits“ verkündete der Bürgermeister. Einstimmig erhielt Manfred Neidl vom Landschaftsarchitekturbüro aus Sulzbach-Rosenberg den Auftrag für einen Vorentwurf zur Sanierung des Löschweihers.

Die Kinderkrippe

  • Vergabe:

    Auftragsvergabe für die Lieferung von Möbel für den Gruppenraum an Dusyma Kindergartenbedarf ist erfolgt. Erstausrüstung mit zum Beispiel Tischen, Stühlen, Wickelkommode und kleinen Spielgeräten.

  • Kosten:

    11 504 Euro Brutto

  • Ende:

    Fertigstellung soll ab September 2019 sein.

An der Schlosskapelle Maierhofen nagt der Zahn der Zeit. Auch sie soll saniert werden. Eine Begehung mit Denkmalamt / Denkmalpflege hat bereits stattgefunden. Angebote wurden eingeholt und an das Denkmalamt weitergereicht. Seitens Denkmalamt wurde die Firma Schneider Bauingenieure aus dem Riedenburger Ortsteil Baiersdorf als fachkundige Firma empfohlen.

„Sie haben auch das günstigste Angebot in Höhe von insgesamt 9500 Euro abgegeben“ berichtete Bürgermeister Raßhofer. „Die Maßnahme wird mit 4500 Euro gefördert.“ Durch die Denkmalpflege wurde eine Bestandsaufnahme der Schäden und die dazu erforderlichen Arbeiten erstellt. „Die Ausführungspläne werden folgen.“ Da in der Kapelle noch immer Gottesdienste gefeiert werden, beteiligt sich auch die Diözese an den Kosten.

Schosskapelle wird saniert

Zur Vermögensbeteiligung des Marktes Painten an der Abens-Donau Energie GmbH informierte Geschäftsführerin Sabine Melbig die Räte. Mehr als 20 Kommunen schlossen sich bereits mit einer „stillen Beteiligung“ an. Ihr Ziel ist ein guter Preis für den Strombezug. Mit einem Anteil in Höhe von 22 200 Euro und einer Rendite von 3,3 Prozent tat dies nun auch die Marktgemeinde Painten.

Bestellen wir Euro 5 oder 6 für das Fahrgestell des neu zu beschaffenden Tanklöschfahrzeug? Diese Norm-Frage beschäftigte das Gremium bereits in der Juni-Sitzung. Höhere laufende Unterhaltskosten und regelmäßiges notwendiges „Ausbrennen des Motors“ mit damit verbundenem Totalausfall des Fahrzeuges bei der Euro-Norm 6 gab den Räten zu Denken. Inzwischen wurden Vor- und Nachteile der beiden Euro-Normen eingeholt. Aufgrund der geringen Fahrleistungen fand das Gremium die Euro-Norm 5 umweltfreundlicher. Da die Wahl zwischen beiden Normen nur mehr 2019 möglich ist, wird noch dieses Jahr bestellt.

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