MyMz
Anzeige

Preis

Mathe macht diesen Schülern Spaß

An der Johann-Simon-Mayr-Realschule haben naturwissenschaftliche Fächer einen hohen Stellenwert. Dafür gab es jetzt eine Auszeichnung des Ministers.

Die MINT-Preisträger aus ganz Bayern wurden im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München ausgezeichnet. Darunter auch eine Abordnung aus Riedenburg mit Schulleiter Bernd Aschenbrenner (2.v.l.). Foto: steffen-leiprecht.de

Riedenburg. Acht Realschulen aus Bayern hat am Donnerstag Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle gemeinsam mit dem vbw -Hauptgeschäftsführer Bertram Brossard und dem bbw e.V.-Hauptgeschäftsführer Herbert Loebe mit dem „Förderpreis MINT 21“ ausgezeichnet. Mit diesem Förderpreis waren erstmals 2011 bayerische Realschulen geehrt worden, die sich im Rahmen der Mint-Initiative besonders um die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) und ihre Vermittlung an die Schülerinnen und Schüler bemühen.

Kultusminister Spaenle zeigte sich bei der Verleihung des „Förderpreises MINT 21“ beeindruckt von den Projekten der Schülerinnen und Schüler: „Ihr baut Solarautos, die tatsächlich fahren können, stellt Apfelbatterien her und erweitert mit vielfältigen Experimenten euer naturwissenschaftliches und mathematisches Wissen. Die Realschule entwickelt im Rahmen der Initiative Realschule 21 ihren Unterricht auf besonders zukunftsrelevanten Feldern weiter: Der MINT-Bereich gehört dazu.“ Kultusminister Spaenle erläutert: „Die MINT 21-Initiative hat das Ziel, unsere Schülerinnen und Schüler früh an die Naturwissenschaften des 21. Jahrhunderts heranzuführen. Deshalb vergeben wir gerne erneut den Förderpreis für die vielversprechendsten Projektideen von bisher 32 MINT-Schulen.“

Herbert Loebe, Hauptgeschäftsführer des bbw e.V., betonte: „Durch die MINT 21-Initiative werden die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fähigkeiten der Schüler enorm gefördert. Immer wieder faszinierend ist es, wie kreativ und zielführend engagierte Schulen neue Wege finden.“

„Laut der aktualisierten vbw-Studie ‚Arbeitslandschaft 2030‘ werden in Bayern bereits 2015 rund 520000 Fachkräfte fehlen. In der Metall- und Elektroindustrie ist der Fachkräftemangel jetzt schon spürbar. Vor diesem Hintergrund brauchen wir mehr Schüler und vor allem Schülerinnen, die die Wahlpflichtfächergruppe I, also den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Zweig, wählen. Realschul-Absolventen haben sehr gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz in der Metall- und Elektro-Industrie mit ausgezeichneten Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Rund die Hälfte der Auszubildenden in der bayerischen M+E-Industrie sind Realschul-Absolventen.

Die MINT 21-Initiative an Bayerischen Realschulen ist aus Sicht der Wirtschaft genau der richtige Ansatz, um Interesse an diesen Fächern zu wecken“, so der Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Bertram Brossardt.

Acht Preisträgerschulen haben bei der Veranstaltung ihre MINT-Maßnahmen präsentiert und freuten sich über ein Preisgeld von jeweils 500 Euro. Unter ihnen auch die Johann-Simon-Mayr-Realschule aus Riedenburg.

Kultusminister Spaenle: „Mit dem Förderpreis wollen wir unsere Anerkennung der Kreativität der Schulen zum Ausdruck bringen und gleichzeitig zur Weiterentwicklung der MINT-Kompetenzen an Bayerns Realschulen anregen.“ Auf dem im Anschluss an die Preisverleihung abgehaltenen Marktplatz der MINT-Projekte haben die 32 MINT21-Projektschulen ihre Projektmaßnahmen vorgestellt.

In acht regionalen Netzwerken erproben derzeit im Rahmen der MINT 32 Realschulen Maßnahmen, um dort die Anzahl von Schülerinnen und Schülern, die sich für den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Zweig entscheiden, zu erhöhen. Außerdem arbeiten die Schulen an der Steigerung der Unterrichtsqualität in den MINT-Fächern.

Die Maßnahmen zur MINT-Förderung werden von der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. unterstützt.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht