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Region Kelheim
Dienstag, 19. Juni 2018 26° 3

Fasching

MDA begeistert beim Turnerball

Auch die TV-Kicker sorgten am Freitagabend in der Dreiburgenhalle in Riedenburg für beste Unterhaltung.
Von Renate Beck

„Küss mich, halt mich, lieb mich“: Der Walzer des Eisprinzenpaares Prinzessin Sofia I. und Prinz Tobias I. mit der Kindergarde ließ die Besucherherzen schmelzen. Foto: Beck
„Küss mich, halt mich, lieb mich“: Der Walzer des Eisprinzenpaares Prinzessin Sofia I. und Prinz Tobias I. mit der Kindergarde ließ die Besucherherzen schmelzen. Foto: Beck

Riedenburg.Der als 60-er Fan verkleidete TV-Vorsitzende Maximilian Sedlmeier mit dem Löwen um die Hüfte freute sich, dass sich die Dreiburgenhalle im Laufe des Abends immer mehr füllte. „Viele Vereine und auch unsere Zigeuner sind da“, stellte er fest. Piraten, Hexen, Zauberer, Schneemänner und mehr tanzten am vergangenen Freitagabend zur Musik von der Partyband „Sigst’as“.

Der ursprüngliche Samstagstermin wurde bewusst auf den Freitagabend verschoben, um anderen Faschingsveranstaltungen der Region ausweichen zu können. Neben der traditionellen Maskenprämierung um Mitternacht sorgten die TV-Kicker mit ihrer Einlage für beste Unterhaltung.

„Feuer und Eis“ – das Programm der Kinder- und Jugendgarde vom Faschingsverein MDA (Meihern, Deising, Altmühlmünster) mit schwungvollen Tänzen und artistischen Hebefiguren beeindruckte die anwesenden Maschkerer. Ihr Schlachtruf „Besenbinder, Reisigschinder … Heinerle, Zigeunerle“ wurde lautstark erwidert.

Hier ist was los im Fasching im Landkreis Kelheim:

Mit „Go Johnny, go“ und dem Mikrofon in der Hand gesellten sich die Bandmitglieder unter die Besucher, um sie erfolgreich zum Mittanzen und Mitsingen zu animieren. Auch die ideenreich verkleideten Menschen mit Behinderung von der Riedenburger Wohngemeinschaft und ihre Betreuer tanzten eifrig auf der Bühne.

Ein TV-Mitglied erwähnte stolz, dass die Wohngemeinschaft „heute eigentlich selber Hausfasching hätte, sie aber lieber zu uns in den Turnerball gekommen sind“. Seit 1999 seien sie in Riedenburg und freuten sich jedes Jahr aufs Neue auf diesen Abend. „Inklusion auch beim Feiern eben“, meinte das TV-Mitglied.

Zu späterer Stunde ging es für manche Tänzer an die Bar. Bei einem G’spritzten, Kurzen oder mit einem Glas Sekt in der Hand traf man sich bei den Volleyballer, Karatekas und Läufer in der „Märchenbar“, bevor man sich zu morgendlicher Stunde auf den Heimweg machte.

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