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Sitzung

Mehr Freiheiten beim Bauen

Im Gebiet Mohnblumenweg/Schlesierstraße sollen Neubauten flexibel gestaltet werden können. Kindergarten war auch Thema.
Von Renate Beck

Im Bereich Mohnblumenweg/Schlesierstraße sind Bauherren einige Freiheiten eingeräumt worden. Foto: Renate Beck
Im Bereich Mohnblumenweg/Schlesierstraße sind Bauherren einige Freiheiten eingeräumt worden. Foto: Renate Beck

Ihrlerstein.Viele Zuhörer verfolgten die öffentliche Gemeinderatssitzung im Sitzungssaal des Brandler Rathauses. Auf der Tagesordnung stand unter anderem auch der Bebauungsplan Schlesierstraße/Mohnblumenweg. Architekt Gerhard Finger änderte den Planentwurf mit den Beschlüssen der August-Sitzung, die nun in den neuen Bebauungsplan „Mohnblumenweg/Schlesierstraße Überarbeitung“ eingearbeitet sind. Geschäftsstellenleiter Ludwig Rappl listete die Flurnummern dazu auf.

Eine ausführliche Besprechung mit den Gemeinderäten fand dazu laut Bürgermeister Josef Häckl bereits im Vorfeld statt. Dementsprechend zügig gestaltete sich die Beschlussfassung zum weiteren Vorgehen. Im Bebaungsplan ist die Bauweise E+1, also Erdgeschoss und Dachgeschoss vorgesehen. Neue Eigenheime sollen hier möglichst flexibel zu gestalten sein. Vier Wochen lang wird dieser neue Plan öffentlich ausgelegt; Einwände können dann eingebracht werden. „Mit diesem gebilligten Plan gehen wir in die Auslegung“, so der Bürgermeister.

Bei der Bauleitplanung zum Bebauungsplan „Östlich der Schulstraße II“ wurde der Beschluss der August-Sitzung aufgehoben. Der Grund laut Bürgermeister Häckl: „Die vorgeschriebene Auslegung wurde noch nicht durchgeführt. Der Bebauungsplan befand sich erst im Stadium der vorgezogenen Bürger- und Behördenbeteiligung.“ Man sei also bei der letzten Sitzung „einen Schritt zu weit gegangen“ . Der Bebauungsplan im Sondergebiet Nahversorgung geht deshalb in die zweite Auslegung. „Das dauert nun wieder vier Wochen“ bedauert der Rathauschef.

Arbeitskreis wurde gegründet

Um die anstehenden Planungen des Kindergartens/Krippe St. Theresia für einen eventuellen Neubau beziehungsweise eine Sanierung konstruktiv begleiten zu können, stellte die CSU-Fraktion einen Antrag auf Gründung eines Arbeitskreises. Der beratende Arbeitskreis soll laut Josef Häckl interessierte Gemeinderatsmitglieder, den Bürgermeister, Pfarrer Koller, die Kindergartenleitung und Mitglieder der Kirchenverwaltung umfassen. Aus den verschiedenen Fraktionen stellten sich sogleich Thomas Krebs (SPD), Dr. Elke Eggenhofer (CSU/UW) und Gabi Schmid (Freie Wähler) zur Verfügung.

Mobilfunk ausbauen

  • Mitteilung:

    Laut Regierung der Oberpfalz ist ein eigenwirtschaftlicher Ausbau der Deutschen Telekom geplant; Realisierung innerhalb von drei Jahren.

  • Gemeinde:

    „Weiße Flecken“ wie Sausthal und Rappelshofen sind neuralgische Punkte, die an die Regierung gemeldet werden. Ein Suchkreis wird festgelegt; Mobilfunkbetreiber werden angeschrieben; eine Förderung beantragt.

Die Gemeinde Ihrlerstein plant eine Einfriedung der Friedhof-Ostseite. Wie bereits in der Gemeinderatssitzung im März beschlossen, wurden dafür vom Büro FreiraumSpektrum aus Abensberg Angebote für die Varianten Winkelstützmauer und Gabionen in verschiedenen Ausführungen eingeholt. Von den sieben aufgeforderten Firmen gaben lediglich zwei ihr Angebot ab. Wie Bürgermeister Häckl berichtete, überschritt dabei der günstigste Anbieter die Kostenberechnung (57 800 Euro brutto) um 68 Prozent. Einstimmig beschloss das Gremium, auf Empfehlung des Planers hin keinen Auftrag zu erteilen und die Ausschreibung dieser Baumaßnahme im Januar 2020 zu wiederholen.

Brandschutz wichtig

Für die Erweiterung der Mittagsbetreuung fordert das Landratsamt Kelheim einen Brandschutznachweis, eine Aussage zur Standsicherheit und einen Antrag auf Befreiung vom Bebauungsplan bezüglich der Abgrabung. Zu einem Angebotspreis von 3650 Euro wird der Auftrag an das zeitnah ausführende Planungsbüro Uhrmacher aus Abensberg erteilt.

In der Jakob-Ihrler-Schule ist die Abwasser-Hebeanlage defekt. Eine Reparatur der Anlage aus den Anfängen der Schule ist nicht mehr sinnvoll. Der Eilentscheidung des Bürgermeisters zur Erneuerung (Angebot Firma Schaible: 13 711 Euro) wurde einstimmig zugestimmt.

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