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Schach

Meisterschaft von Teilnehmern überrannt

Die 4. Offene Riedenburger Stadtmeisterschaft lockte 68 Teilnehmer in die Drei-Burgen-Halle. Vor einem Jahr waren es nur 20.

In der Drei-Burgen-Halle in Riedenburg wurde um die Offene Stadtmeisterschaft gespielt. Foto: Sandra Schmid
In der Drei-Burgen-Halle in Riedenburg wurde um die Offene Stadtmeisterschaft gespielt. Foto: Sandra Schmid

Riedenburg. Reges Interesse fand vor kurzem die 4. Offene Stadtmeisterschaft im Schach, die erneut vom TV Riedenburg veranstaltet wurde. Hatte man im Vorjahr mit 20 Teilnehmern im TV Vereinsheim noch gut Platz, so war man heuer froh, dass die Stadt Riedenburg kurzfristig das Foyer der Drei-Burgen-Halle zur Verfügung stellte, als die Voranmeldungen die Zahl 30 überschritten. Bei einem sehr starken Aufgebot vom SK Kelheim mit 31 Startern und weiteren Teilnehmern aus Beilngries, Neumarkt, Parsberg, Tegernheim, Ingolstadt, Saal und Riedenburg waren Foyer und Seitengänge sehr gut gefüllt.

Die Gruppe 1 mit zwölf Teilnehmern beherrschte an beiden Turniertagen deutlich Stefan Schiller vom SK Kelheim mit 4,5:0,5 Punkten vor Siegfried Schmid (SC Beilngries) mit 3,5:1,5 Punkten (15,0 Buchholzpunkte) und dem Vorjahrsieger Willy Weigert (TV Riedenburg) mit 3,5:1,5 Punkten und 14 Wertungspunkten. Altmeister Siegfried Schmid war in den Jahren 1962 und 1965 Oberpfälzer Einzelmeister.

Spannende Wettkämpfe

Ein starkes Turnier spielte der Riedenburger Neuzugang Norbert Schäfer als vierter mit 3:2 Punkten und einer Verbesserung seiner Wertungszahl um 46 Punkte. Auch der 14-jährige Fabian Huber vom TV Riedenburg konnte mit Platz 6 und 2,5:2,5 Punkten sehr zufrieden sein, vor allem, weil er 104 der zuletzt verloren gegangenen Wertungspunkte zurück gewinnen konnte.

Bei den Kindern waren auch Flüchtlinge am Start. Foto: Sandra Schmid
Bei den Kindern waren auch Flüchtlinge am Start. Foto: Sandra Schmid

Im 18-er-Feld der Gruppe 2 gab es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen von zwei schon bayernweit aufgefallenen 8-jährigen Talenten, das Vinzenz Schilay (SK Neumarkt) ganz knapp vor Benedikt Huber (SK Abensberg) für sich entscheiden konnte. Beide kamen auf 4:1 Punkte und 12,5 Buchholzpunkte, und erst die Sonneborn-Berger-Wertung entschied mit 10:9 knapp zugunsten von Vinzenz.

David Kargl vom SV Saal wurde Dritter mit 3,5:1,5 Punkten und gewann 67 DWZ-Punkte. Leon Schröders Mut, in der Gruppe 2 anzutreten, wurde belohnt. Der Riedenburger kam auf 2,5:2,5 Punkte und Platz 11 und ist seiner ersten DWZ-Zahl schon recht nahe. Lukas Schels wurde mit 3:2 Punkten Vierter vor seinem punktgleichen Bruder Jacob. Beide verbesserten ebenso wie die anderen Kelheimer Marcus Reimann (8. mit 3:2 Punkten ) und Fabian Eisenschink (10. mit 2,5:2,5 Punkten) ihre DWZ-Zahl deutlich.

Verkürzte Bedenkzeit

38 Teilnehmer kämpften in der Gruppe 3, wo mit verkürzter Bedenkzeit an einem Tag sieben Partien gespielt wurden. Es gewann Lorenz Fischer vor Fabian Harrer mit je 6:2 Punkten. Die beiden Kinder von den Schachfreunden Tegernheim sind mit ihrer Schulschachmannschaft schon für die Bayerische Schulschachmeisterschaft in Kempten qualifiziert und betrachteten das Turnier als gelungene Generalprobe.

Die Riedenburger hatten die begleitenden Eltern ausdrücklich eingeladen, in der Gruppe 3 bei den Hobbyspielern mitzuspielen. Juri Weinberger aus Kelheim wurde mit 5,5:2,5 Dritter in der Gruppe 3, sein Sohn belegte Platz 15 in der Gruppe 2. Sieben Jungen und drei Mädchen, die in den letzten Jahren aus Syrien, Irak und Afghanistan nach Deutschland gekommen sind, fügten sich völlig problemlos in das Teilnehmerfeld ein. Kawa Hussein (SK Beilngries) startete sogar in der Gruppe 2 und holte 1:4 Punkte. Sami Rastmo (SK Kelheim) überzeugte in der Gruppe 3 mit 4,5:2,5 Punkten und Platz 8.

Vom SK Kelheim konnten sich noch Leon Stöhr (5. mit 5:2 Punkten), Julian Gohlke (8. mit 4.5:2,5 Punkten) unter den Top 10 platzieren.

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Auch Flüchtlinge

  • Die Riedenburger

    hatten die begleitenden Eltern ausdrücklich eingeladen, in der Gruppe 3 bei den Hobbyspielern mitzuspielen. Juri Weinberger wurde Dritter in der Gruppe 3, sein Sohn belegte Platz 15 in Gruppe 2.

  • Sieben Jungen

    und drei Mädchen, die in den letzten Jahren aus Syrien, Irak und Afghanistan nach Deutschland gekommen sind, fügten sich völlig problemlos in das Teilnehmerfeld der Stadtmeisterschaft ein.

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