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Nominierung

Michael Raßhofer will bleiben

Der 42-Jährige soll auch in Zukunft Painten vorwärtsbringen. Seine Familie und CSU-Parteifreunde unterstützen ihn dabei.
Von Renate Beck

Sie unterstützen ihren alten und neuen Wunschkandidaten Michael Raßhofer (3. von links) bei der kommenden Bürgermeisterwahl. Foto: Renate Beck
Sie unterstützen ihren alten und neuen Wunschkandidaten Michael Raßhofer (3. von links) bei der kommenden Bürgermeisterwahl. Foto: Renate Beck

Painten.Seit mehr als fünf Jahren ist Michael Raßhofer Bürgermeister in der Marktgemeinde Painten. Und er will es bleiben. Vergangenen Sonntag lud der CSU-Ortsverband Painten zur Nominierungsversammlung ihres Bürgermeisterkandidaten in den Gasthof Eichenseher in Maierhofen.

Ortsvorsitzender Bernhard Gabler freute sich über die Anwesenheit von CSU-Kreisvorsitzenden Landrat Martin Neumeyer und Petra Högl, Landtagsabgeordnete und CSU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag: „Ist es doch ein starkes Statement für die Wertschätzung der Kommunalpolitik.“ Der Erfolg der Kommunalwahl 2020 basiere seinen Worten nach auf drei starken Säulen: Programm, Kandidatenliste und Bürgermeisterkandidat.

„Heute wird die Grundlage für die dritte Säule gelegt.“ Ein Bürgermeister sei nicht nur wichtig für die Aufgaben in der Verwaltung, „er ist Repräsentant der Gemeinde nach außen, Interessenvertreter im Kreis, Bezirk, Land und Bund. Ein Bürgermeister ist Innovationsmotor, die treibende Kraft, der Gestalter der Zukunft“. Gabler betonte: „Ein starker Bürgermeister an der Spitze ist die Voraussetzung dafür, dass die positive Entwicklung unserer Gemeinde weitergehen kann.“

Mit Boin verwurzelt

Michael Raßhofer sei so einer. „Das hat er bereits die vergangenen Jahre gezeigt.“ Ehrenvorsitzender Ludwig Geß hatte die Ehre, Michael Raßhofer für die Bürgermeisterwahl am 15. März 2020 vorzuschlagen. „Der Michael ist kompetent und in der Gesellschaft gut verwurzelt.“ Einer seiner großen Trümpfe sei seine Heimatverbundenheit. „In Boin bin i dahoam und für Boin will i was tun“ war bereits vor fünf Jahren sein Motto, das er laut Geß „mit viel Elan umgesetzt hat“.

Michael Raßhofer blickte auf seine erste Amtsperiode zurück: „Ich bin stolz darauf, was wir – nicht nur ich – mit dem Gemeinderat alles geleistet haben.“ Allen voran die Marktplatzgestaltung. „Es war nicht einfach, das durchzusetzen. Aber, es war richtig so.“

Die Rolle der CSU

  • Verantwortung:

    für die Förderung der Teilnahme von Bürgern am politischen Leben

  • Motivation:

    von Bürgern, Verantwortung für öffentliche Aufgaben zu übernehmen

  • Volkspartei:

    Sicherstellung, dass die Interessen der Gesamtbevölkerung berücksichtigt werden.

  • Ortsvorsitz:

    Bernhard Gabler

Bezug nehmend auf seine einstigen Wahlversprechen 2014 zur besseren Bürgerbeteiligung und Information erwähnte er die großflächigen Plakate am Marktplatz und das inzwischen monatlich erscheinende Infoblatt „Boin aktuell“. Die Ideen zur Optimierung der Kinderbetreuung, vor allem für unter Dreijährige, seien Anfangs nicht so recht angekommen. Inzwischen sei die Nachfrage groß.

Besondere Leistungen der Bürger wollte er als Bürgermeister besser würdigen. „Das kommt nun sehr, sehr gut an“. Beim Thema Pernpeintnerstadl musste er schmunzeln. Dieser sollte nicht saniert werden. Das Thema ist derzeit noch nicht endgültig abgearbeitet. Ein Arbeitskreis habe sich gebildet. „Aber - er ist nicht saniert“ grinste der verheiratete zweifache Familienvater. Über die Busanbindung an den Deuerlinger Bahnhof habe gar mancher geschmunzelt. Nun stehe er auf gesunden Füßen und „wird gut angenommen“. Neben diesen fünf Wahlkampf-Punkten wurden weitere Themen wie der Kinderspielplatz in Neulohe, die Buskehre in Maierhofen und der zur Traditionspflege am neuen Marktplatz errichtete Maibaum umgesetzt.

Die Sanierung der maroden Straßen wurde einst immer wieder verschoben. „Drei davon wurden nun zusätzlich zum Marktplatz saniert. Das war für Painten dringendst nötig“, so der Marktgemeindechef. Der Glasfaserausbau ist so gut wie abgeschlossen, und beim Thema Oberflächenwasser „haben wir es geschafft, ein Sturzflut-Risikomanagement zu finden“. Sollte ein Becken eingebaut werden müssen, „bekommen wir 40 Prozent Zuschuss“.

Zukunftsweisende Entscheidung

„Den Weiher greifen wir demnächst an. Wir ziehen das Thema durch“, prophezeite Raßhofer. Ein Naturerlebnis soll er werden, ein schöner Ort neben dem Marktplatz.

„Die Leute sollen merken: auf uns ist Verlass. Wir wollen doch alle ein wunderschönes Boin.“ Einstimmig wählten die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Painter den amtierenden Bürgermeister Michael Raßhofer zu ihrem Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020.

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