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Abensberg

Mobile Kinderwelten im Herzogskasten

Am Donnerstag eröffnete die Ausstellung „Mobile Kinderwelten“ im Stadtmuseum Abensberg.

Die unterschiedlichsten Fortbewegungsmittel sind bei der Ausstellung im Herzogskasten zu sehen. Foto: Leikauf
Die unterschiedlichsten Fortbewegungsmittel sind bei der Ausstellung im Herzogskasten zu sehen. Foto: Leikauf

Abensberg.„Ich kann mich noch gut an mein erstes Fahrrad erinnern“, so die 3. Bürgermeisterin der Stadt Abensberg, Gertraud Schretzlmeier. „Ich bekam es zu Weihnachten und als der Vater bei der Bescherung statt mit dem Weihnachtsglöckchen mit der Fahrradglocke geklingelt hat, da habe ich einen Luftsprung gemacht. Endlich konnte ich auch Radelfahren!“ Und auch heute noch entdecken Kinder mit Fahrrad, Tretroller oder Kettcar ihre Welt. Der erste fahrbare Untersatz ist ein Stück Freiheit und Unabhängigkeit.

Die Ausstellung mobile Kinderwelten, welche das Stadtmuseum Abensberg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fahrradmuseum Bad Brückenau zeigt, bietet den Besucherinnen und Besuchern ein Einblick in 200 Jahre Kindermobilität. Die Bandbreite der gezeigten Stücke reicht von einer Kinder-Draisine von 1820, eine absolute Rarität, bis zu einem mit einem DKW-Zweitakt-Motor ausgestattetem Rennauto, welches ein Vater für seine kleine Tochter gebaut hat.

Und als besonders Highlight bietet die Ausstellung eine Teststrecke, auf der große und kleine Kinder die unterschiedlichsten Fortbewegungsmittel und Geschicklichkeitsspiel ausprobieren können. (Einen kleinen Teaser zur Ausstellung gibt’s hier: https://youtu.be/_pUleRreKG4)

Es „dreht“ sich in dieser Ausstellung im wahrsten Sinne des Wortes alles um die Geschichte der Kinderfahrzeuge. Von Kinder- und Puppenwägen über Fahr- und Dreiräder bis hin zu den unterschiedlichsten muskelbetriebenen Fahrzeugen, hier ist alles dabei – und originalerhalten! Denn es handelt sich bei den Objekten um Leihgaben des Deutschen Fahrradmuseum Bad Brückenau, die aus ihrem Bestand heraus diese sehenswerte Ausstellung konzipiert haben.

Neben seltenen Objekte sind auch die Spielgefährten der Großeltern wie Roller, Holländer und Blechpressfahrzeuge zu sehen und erinnern daran, dass früher die Kindheit häufig im Freien und in der Bewegung stattfand. Neben diesen unterschiedlichsten Fahrzeugen werden auch die zugehörige Reklame und Grafiken aber auch kunstgewerbliche Gegenstände gezeigt. Alles, was diese Fahrzeuge ausmacht, ob in ihrer Ästhetik oder Funktionalität wird dargestellt. Darüber hinaus geht die Ausstellung auch auf gesellschaftliche Hintergründe ein, die sich –wie viele andere- auch in der Kultur des Fahrens widerspiegeln.

Die Ausstellung dauert noch bis 3. März 2019.

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