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Konzert

Musiker begeisterten ihr Publikum

In der St. Anna Kirche in Neustadt fand ein geistliches Konzert statt. Regionalkantor Rudolf Fischer spielte die Orgel.

Viel Applaus gab es beim Konzert in St. Anna für Maria Knapek, Anna Wels, Rudolf Fischer und Cornelie Bergius (v. li.)Foto: Joachim Schreiber
Viel Applaus gab es beim Konzert in St. Anna für Maria Knapek, Anna Wels, Rudolf Fischer und Cornelie Bergius (v. li.)Foto: Joachim Schreiber

Neustadt a. d. Donau.Stadtpfarrer Johannes Hofmann freute sich über den guten Besuch und wies bei seiner Begrüßung darauf hin, dass durch die neue Orgel in St. Anna nun sehr gute Bedingungen für Konzerte im kleineren Rahmen entstanden sind.

Die Orgel spielte Rudolf Fischer aus Lappersdorf. Er ist neuer Regionalkantor der Region Amberg-Nord/Weiden-West und hauptsächlich für die Nachwuchsförderung von Kirchenmusikern tätig. Zusammen mit der Cellistin Cornelie Bergius begleitete er an der Sandtner-Orgel die Sängerinnen Maria Knapek und Anna Wels. Dass die vier Musiker öfter miteinander auftreten, war gleich zu spüren.

Die beiden Sopranistinnen überzeugten mit klarer und intonationssicherer Stimme. Sie sangen romantische Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy (Drei Duette), Josef Rheinberger (Ave Maria Stella), Gabriel Fauré (Ave Maria) sowie den berühmten „Abendsegen“ von Engelbert Humperdinck. Aus dem Oratorium „Theodora“ von Georg-Friedrich Händel sangen sie das Duett „Streams of pleasure ever flowing“ ebenso überzeugend wie das moderne Stück „Pie Jesu“ von Andrew Lloyd Webber und den Psalm 13 von Heinrich Schütz aus seiner Sammlung „Kleine Geistliche Konzerte“. Auch solistisch zeigte jede der Sängerinnen ihr professionelles Können.

Alle Gesangsvorträge wurden sicher und überzeugend begleitet von Rudolf Fischer (Orgel) und Cornelie Bergius (Cello). Der neue Regionalkantor präsentierte zudem eine heitere Fuge in G-Dur von Johann-Sebastian Bach. Sie bietet große Herausforderungen, die Rudolf Fischer souverän bewältigte. Auch seine Kollegin Cornelie Bergius verzauberte das Publikum mit wunderbar singenden Cellotönen in Joseph Rheinbergers „Elegie“. Am Ende gab es reichlich Applaus für die vier Regensburger Musiker, und nach einer Zugabe entließ Pfarrer Hofmann ein rundum zufriedenes Publikum.

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