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Samstag, 18. August 2018 31° 3

Betreeung

Neue Kita kurz vor der Fertigstellung

Die AWO ist als Träger der ganzen Anlage in Bad Abbach eingesprungen. Fünf Gruppen werden hier betreut.
Von Gabi Hueber-Lutz

Sandra von Hösslin, Elke Niedermeier, Reinhard Langer und Bürgermeister Wachs in der neuen Kita Foto: Hueber-Lutz
Sandra von Hösslin, Elke Niedermeier, Reinhard Langer und Bürgermeister Wachs in der neuen Kita Foto: Hueber-Lutz

Bad Abbach.Drei Gruppen für Krippenkinder und zwei Gruppen für Kindergartenkinder werden künftig in der neuen Kindertagesstätte bei den Schulen beheimatet sein. Die Bauarbeiten sind soweit gediehen, dass die Krippenkinder eigentlich bereits einziehen könnten. Man habe sich aber mit den Eltern abgesprochen und beschlossen, dass der Umzug der Containergruppen beim Kindergarten St. Nikolaus erst zum neuen Schuljahr stattfinden soll, sagte Bürgermeister Ludwig Wachs.

Eröffnung im Herbst

Das habe den Vorteil, dass dann auch die Außenanlagen der Kita, der Gehweg und der Parkplatz fertig sind. Gemeinsam mit Sandra von Hösslin und Elke Niedermeier von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) besichtigten Wachs und Reinhard Langer aus dem Bauamt die neue Kita. Der Bürgermeister ist sehr erleichtert darüber, dass die AWO nun nicht nur die drei Krippengruppen in ihrer Trägerschaft führt, sondern auch noch die Trägerschaft für die beiden Kindergartengruppen im Untergeschoss des Hauses übernommen hat. Ursprünglich war der Plan ja der, dass diese beiden Gruppen zum danebenliegenden Kindergarten St. Christophorus gehören. Entsprechend waren auch zum Beispiel die Planungen für den gemeinsamen Garten ausgelegt.

Doch dann beschloss das Ordinariat in Regensburg, dass die katholische Kirche keine weiteren Trägerschaften mehr für Kindergärten übernimmt. Eine Grundsatzentscheidung, die nicht nur Bad Abbach betraf, bedauert der Bürgermeister. Wachs klopfte bei der AWO an. Die machte das Angebot, sich komplett zurückzuziehen, falls Wachs einen anderen Träger finden würde, der das ganze Haus übernehmen möchte. Dem war jedoch nicht so, und schließlich willigte die AWO ein, auch die beiden Kindergartengruppen unter ihre Fittiche zu nehmen. „Wir haben schon geschluckt. Unser größtes Problem war die Zeitschiene“, erklärt Kreisgeschäftsführerin Sandra von Hösslin. Da geht es nicht nur ums Personal, da geht es auch um die ganzen behördlichen Dinge, wie zum Beispiel die Betriebserlaubnis. „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, dass die AWO uns nicht hat im Regen stehen lassen“, bedankte sich Wachs.

Zaunbau notwendig

Kurios: Weil die beiden benachbarten Kindergärten nun verschiedene Träger haben, muss ein Zaun durch den Garten gebaut werden. Das sei aus versicherungsrechtlichen Gesichtspunkten nötig, bedauern alle. Diese Abgrenzung sei noch nicht in den Kosten enthalten, warf Reinhard Langer ein. Ansonsten habe man kostenmäßig mit dem Gebäude eine ziemliche Punktlandung gemacht. Die Kostenberechnung von 3,3 Millionen Euro für den Bau werde eingehalten. Dabei handelt es sich um Brutto-Kosten, in denen auch Planungskosten und Außenanlagen enthalten sind. Nach den großen Ferien wird dann auch die in Lengfeld beheimatete Kindergarten-Notgruppe in die neue Kita umziehen können. Die zweite Kindergartengruppe eröffnet im Lauf des Jahres.

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