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Region Kelheim
Freitag, 23. Februar 2018 2

Ortsentwicklung

Neue Straßenvariante im Rat vorgestellt

Der Grunderwerb für Linksabbiegespur in Ihrlerstein ist gescheitert. Doch es gibt eine Lösung, der der Rat zugestimmt hat.
Von Renate Beck

Eine erneute Planung zum Neubau des Teilstückes der Staatsstraße 2233 am geplanten Feuerwehrhaus war eines der Themen in der ersten Gemeinderatssitzung im Jahr 2018 Foto: Renate Beck

Ihrlerstein.Zur jüngsten Gemeinderatssitzung legte Planer Dipl. Ing. (FH) Christoph Wutz den Gemeinderäten eine neue Planung des Teilstückes an der Staatsstraße 2233 mit Linksabbiegespur vor. Für die ursprünglich geplanten Variante sollte die Gemeinde im Vorfeld für den Grunderwerb sorgen.

Dies aber stellte sich laut Bürgermeister Josef Häckl schwierig dar; sei derzeit gar nicht möglich. „Diese neue Planung ist nun eine Anpassung an den Bestand“, erklärte Wutz den Gemeinderäten und Zuhörern. „Ich erwarte damit keine Probleme.“ Den Vorlagen des Ingenieurbüros wurde einstimmig zugestimmt.

Nächster Schritt

Wutz will umgehend ein Angebot für dieses Teilstück vorlegen. Die Linksabbiegespur dazu übernimmt und baut die Buchbauer GmbH. Weitere Planungen führt das staatliche Bauamt aus.

Die Frage aus dem Gremium zum Zeitpunkt der Fertigstellung kann Wutz angesichts der weiteren erforderlichen Schritte derzeit noch nicht beantworten.

Konzept muss entwickelt werden

  • Zum Erdbau

    am Gelände des künftigen Feuerwehrhauses erklärte der Planer, dass ein Konzept entwickelt werden müsse, um die Fläche mit verdichtungsfähigem Material schichtenweise aufzubauen und zu verdichten.

  • Ein Teil

    davon sei bereits vor Ort zwischengelagert. Er erwähnte verschiedene Erdbau-Firmen aus der Umgebung, die genügend Aushubmaterial anliefern könnten. Ein Recycling von Bodenmaterial sei vom Gesetzgeber vorgesehen. (erb)

„Die Planunterlagen zur Erweiterung des „Brandler Zwergerlgartens“ sind beim Landratsamt eingereicht“ berichtete der Bürgermeister, nun müsse ein Brandschutznachweis erbracht werden. Auch eine Planung für Heizung/Lüftung/Sanitär sei noch erforderlich. Der Architekt schlägt aus Zeitmangel die Vergabe der Planung der technischen Ausrüstung an das Ingenieurbüro „Ingeplan Bauplanungs-GmbH“ und für die Planung des Brandschutzkonzeptes das Ingenieurbüro Schneider aus Riedenburg vor.

Debatte um Bauparzellen

Die Erstellung der Statik zur Erweiterung des Kindergartens wurde vom Statikbüro Kugler und Kerschbaum ausgeführt und auch schon weiter gegeben. „Es kann somit vom Landratsamt bearbeitet werden“ fasste Häckl zusammen. Der Kindergarten habe laut seiner Aussage beim Architekten oberste Priorität.

Die Ausweisung der zwei Bauparzellen von 1022 beziehungsweise 724 Quadratmetern an der Lindenstraße fanden nur bedingt Zustimmung im Gemeinderat. Die fünf Gegner wollen an dieser Wiesenfläche keine Wohnbebauung. Sie sei im Außenbereich; es gäbe dort keinen Bestandschutz. Man befürchtet den Bau von Mehrfamilienhäusern und damit verbundenen Ärger an dieser Stelle.

Die Mehrheit stimmte für den neuen Bebauungsplan „Lindenstraße-Nord“ mit der Bebauung dieser Grundstücke. Der Billigungs- und Auslegungsbeschluss werde somit in der nächsten Sitzung behandelt.

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