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Montag, 24. September 2018 24° 6

Wohnen

Neue Wohnungen im Zentrum der Altstadt

Abensberger Bauausschuss gibt grünes Licht für Projekt neben dem Rathaus. Ins Industriegebiet kommen weitere Lagerhallen.
Von Wolfgang Abeltshauser

Westlich der Rathausbaustelle sollen neue Gebäude entstehen. Foto: Abeltshauser
Westlich der Rathausbaustelle sollen neue Gebäude entstehen. Foto: Abeltshauser

Abensberg.Für ein weiteres Wohnbauprojekt gab der städtische Bauausschuss jetzt den Startschuss. Er setzte die Ampel auf Grün für insgesamt 19 Wohnungen in der Edelhardgasse und der Dollingerstraße. Stellvertretender Bürgermeister. Dr. Bernhard Resch (Fraktion Land), der die Sitzung leitete, war begeistert davon: „Ich finde es sensationell.“ Entstehen soll die Wohnanlage westlich der Baustelle für das Rathaus. Alte Mauern werden dafür weichen.

Gerhard Rölz, der in der Sitzung für das Bauamt sprach, betonte, dass die Planung mit der Städtebauförderung abgesprochen sei. Er habe dafür gemeinsam mit dem Bauherrn bei der Behörde vorgesprochen. Immerhin handle es sich um einen markanten, großen Bau im Altstadtbereich. Grundsätzlich lagen mehrere Planungsvarianten vor. Es sollen laut Rölz drei alte Gebäude weichen für einen Neubau. In dessen Erdgeschoss sollen Parkplätze einziehen. Darüber sind 19 Ein- bis Vierzimmer-Wohnungen vorgesehen. Entstehen wird demnach ein dreigeschossiger, gegliederter Bau mit Dachgeschoss.

Positiv sei – so Resch – dass es eine Nachverdichtung im Zentrum gebe. Und dass Wohnungen mit verschiedenen Größen entstehen. Auch Claudia Ziegler zeigte sich ebenso erfreut über das Projekt. Die Höhe des Baus entspreche den städtebaulichen Vorgabe. Das sagte Rölz. Das Gebäude wird nach seinen Worten barrierefrei. Es gebe einen Aufzug.

Der Nachbar an der Donau wächst

  • Wohnraum:

    Zusätzliche Wohneinheiten entstehen ebenso in der Nachbarkommune Neustadt. Abensberg wird bei mehreren Bebauungsplan-Projekten als Träger öffentlicher Belange gehört. Bedenken äußerten die Mitglieder des Bauausschusses dabei keine.

  • Ortsteile:

    Es handelt sich dabei um Projekte in den Neustädter Ortsteilen Bad Gögging, Mühlhausen und Mauern. (wo)

Ebenso grünes Licht gab es von den Mitgliedern des Gremiums für drei Lagerhallen, die im Industriegebiet Gaden aufgebaut werden sollen. Auch Büros sollen dort Platz finden. Die Frage aus den Reihen der Politiker, ob damit auch neue Arbeitsplätze in Abensberg verbunden sind, vermochten Rölz und Resch nicht zu beantworten. Fest steht, dass der Bauherr die Räume vermieten will.

Beschwerden von Freibadbesuchern gab Marion Huber-Schallner (CSU) weiter. So sei es mittlerweile verboten, dort Fußball zu spielen. Die Jugendlichen hätten ohnehin auf einem abgelegeneren Bereich beim Spielplatz, der eigentlich nie als Liegewiese genutzt werde, gekickt. Weder Resch noch Rölz wussten dazu etwas zu sagen. Die Beschwerde werde an die Stadtwerke, die zuständig sind, weitergeleitet. Manfred Rauscher (Fraktion Land) kann sich vorstellen, dass es eine Auswirkung eines jüngsten Beschlusses ist. Demnach auf Spielplätzen Fußball nicht mehr erlaubt ist, sondern nur noch auf Bolzplätzen. Man könnte ja den gewollten Fußballbereich etwas abschotten. So der Vorschlag aus dem Gremium.

Weitere Gewerke für städtische Bauprojekte sind vergeben. So liefert laut Resch die Möbel für die Kinderkrippe in Offenstetten eine Firma aus Bad Rodach. Den Boden für die Erweiterung des Kindergartens im Ortsteil Sandharlanden liefert ein Elsendorfer Unternehmen. Die Schreiner kommen aus Biburg.

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