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Floriansjünger

Neues Gerät für knapp 1,2 Millionen Euro

Mainburg organisiert die Feuerwehr um und schafft moderne Fahrzeuge an. Es gibt grünes Licht für die Pläne des Kommandanten.
Von Wolfgang Abeltshauser

Ein Fahrzeug wie dieses erhält die Feuerwehr aus dem Ortsteil Sandelzhausen Foto: Priller
Ein Fahrzeug wie dieses erhält die Feuerwehr aus dem Ortsteil Sandelzhausen Foto: Priller

Mainburg.Die Kommune will ihre Feuerwehren zum Teil neu aufstellen. Außerdem werden einige neue und zusätzliche Fahrzeuge die Gerätehäuser rund um Mainburg ansteuern. Den wichtigsten Beschluss dazu fasste jetzt der Stadtrat. Er gab die finanziellen Mittel dafür frei. Bis zum Jahr 2021 sollen knapp 1,2 Millionen Euro ausgegeben werden. Nach den Worten von Gerhard Müller – Kommandant der Mainburger Wehr – ist mit Fördermitteln in Höhe von knapp 230 000 Euro zu rechnen.

Feuerwache Nord gründet sich

Bevor die Politiker ihr grünes Licht gaben, stellte Müller dem Gremium die Pläne vor. Entstehen wird eine sogenannte Feuerwache Nord. Dahinter verbirgt sich der Plan der Ortsteilwehren in Lindkirchen, Meilenhofen und Unterwangenbach, sich zusammenzuschließen. Letztendlich sei nur so gewährleistet, auch tagsüber im Fall des Falles genügend Aktive zusammentrommeln zu können. Außerdem sei der Fahrzeugbestand bisher sehr alt.

Daran soll jetzt gearbeitet werden. Diese neue Feuerwehr erhält von den Kameraden aus dem Ortsteil Sandelzhausen deren Löschfahrzeug 20, das fünf Jahre auf dem Buckel hat. Dazu soll für 65 000 Euro ein Mannschaftstransportwagen angeschafft werden. „Dann haben wir eine tolle Ausstattung für die Wache Nord“, stellte Müller fest. Was auch notwendig sei. Immerhin lägen alle drei Orte an der stark befahrenen Bundesstraße 301.

Auch die Nachbarn investieren in Wehren

  • Train:

    Im kommenden Jahr wird für die dortige Feuerwehr ein neues Löschfahrzeug HLF 20 angeschafft. Die Kommune gibt dafür über 400 000 Euro aus.

  • Offenstetten:

    Die Floriansjünger aus dem Abensberger Ortsteil sind derzeit dabei, ihr Gerätehaus zu vergrößern. Es entsteht ein Anbau, in dem das persönliche Gerät der aktiven Truppe sinnvoll gelagert werden soll. (wo)

Für die südlich der Kernstadt liegenden Ortsteile legte Müller folgenden Plan vor: Die Wehr in Puttenhausen soll ein Tragkraftspritzenfahrzeug für rund 160 000 Euro erhalten. Die Floriansjünger als Sandelzhausen dürfen sich demnach auf ein neues Löschfahrzeug 20 freuen. Außerdem soll im Ortsteil ebenso ein Mannschaftstransporter stationiert werden. Beide Fahrzeuge zusammen kosten laut Müller rund 670 000 Euro.

Problem auf dem Weg zur Autobahn

Mehrere Mitglieder des Rates sprachen den Kommandanten auf die Wehren in Steinbach und Empfenbach an. Es sind die beiden Ortsteile, die am nächsten zur Autobahn 93 liegen. Er stellte fest, dass sogar denkbar wäre, eine 24-stündig besetzte Wache zu installieren. Allerdings sehen sich nach seinen Worten diese beiden kleinen Wehren außerstande, diesen Dienst zu stemmen. Ebenso sei es ihnen nicht möglich, größere Fahrzeuge als die derzeit im Betrieb befindlichen zu unterhalten. Deshalb sei es derzeit nicht möglich, innerhalb den gewünschten zehn Minuten bei Unfallstellen auf der Autobahn einzutreffen. Derzeit werde dies von Mainburg und Sandelzhausen aus gemacht, was einige Minuten länger dauere.

Verschoben wurde die Abstimmung über notwendige Arbeiten am Dach des Kindergartens bei der Grundschule. Der vorgestellten Planung legte Ratsmitglied Martin Huber (CSU) eine Alternative vor, die in seinen Augen kostengünstiger sei. Jetzt soll erst einmal der Bauausschuss erneut beraten.

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