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Zweckverband

Neues Heim von Wasserzweckverband wächst

Die Mitglieder des Abensberger Werkausschusses informierten sich über die Umgestaltung des Betriebsgeländes.
Von Peter Hübl

Der Wasserzweckverband sah sich mehrere Baumaßnahmen an. Foto: Hübl
Der Wasserzweckverband sah sich mehrere Baumaßnahmen an. Foto: Hübl

Abensberg.Die Umgestaltung des Betriebsgeländes des Wasserzweckverbandes der Rottenburger Gruppe macht gute Fortschritte. Die Mitglieder des Werkausschusses erhielten bei einem Lokaltermin von Vorsitzendem Hans Weinzierl Informationen über die Fortschritte bei der Umgestaltung des Betriebsgeländes. Die Baumaßnahmen mit dem Neubau des Infozentrums mit Sitzungssaal und Archiv, dem Abbruch des Gebäudes mit dem bisherigen Sitzungssaal sowie die Umstrukturierung der Außenanlagen sind weit fortgeschritten. Im Zusammenhang mit der Umsetzung sei es zu verschiedenen Änderungen gekommen, sagte Weinzierl, und nannte die Erweiterung des Freilagers, verschiedene Anpassungen sowie erhebliche Mehrungen bei der Beleuchtung des Infozentrums und beim Kanalbau.

Demgegenüber habe es aber auch Minderungen in nicht unerheblichem Umfang gegeben, freute sich Weinzierl. So habe man die Beschaffung der Einbauküche und den Abbruch des alten Gebäudes in Eigenregie abgewickelt und bei der Umzäunung Einsparungen erreichen können. Nach derzeitigem Stand führe dies zu einer leichten Unterschreitung des Kostenrahmens um fast 90 000 Euro.

Entgegen der bisherigen Planung soll die bisherige südliche Zufahrt erhalten bleiben, die Schließanlage sei intakt, zudem würde ein Abbruch weitere Kosten verursachen. Außerdem könnte auf den geplanten Fußweg vom Trinkbrunnen zum Haupteingang verzichtet werden.

Rechnungsprüfung

  • Stammkapital:

    Das Stammkapital beläuft sich auf fünf Millionen Euro. Der Verband ist seit 2003 schuldenfrei.

Für zusätzliche Planungen zur Gestaltung des Außentrinkbrunnens, die Beschilderungen und Beschriftungen sowie die Wappen im Sitzungssaal müsse mit rund 60 000 Euro gerechnet werden. Der einstimmige Beschluss hierzu wurde dann im Sitzungssaal des Rathauses zu Rottenburg gefasst, wo man bis zur Fertigstellung des neuen Sitzungsgebäudes Gastrecht genießt. Die im Haushaltsplan 2018 festgesetzten Kredite mussten noch nicht in Anspruch genommen werden, sagte der Vorsitzende.

Die Eigenkapitalausstattung lag seinen Worten nach bei 94,4 Prozent, die Liquidität war jederzeit sichergestellt. Zum 1. Januar 2019 wurde die Gebühr pro Kubikmeter Trinkwasser neu kalkuliert und auf 1,23 Euro netto angehoben. Die Erneuerungsrücklage erhöht sich auf 1 342 435 Euro. Der Ausschuss empfahl einstimmig, den Jahresabschluss festzustellen und die Erneuerungsrücklage festzusetzen.

Vergeben wurden die Sanierung Mühlbachstraße in Pfeffenhausen; Tiefbauarbeiten „Schreinerfeld III“ in Käufelkofen; Tiefbauarbeiten Hauptleitung Lichtenbergweg in Bachl; Tiefbauarbeiten Zuleitung Ramersdorf; Erneuerung Schaltschränke Pumpwerk Ramersdorf; Möblierung Verwaltungsgebäude und die Außenanlagen am Verwaltungsgebäude.

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