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Noch kein Badespaß in den Löschweihern

Die Corona-Bestimmungen verhindern noch, dass die beiden Weiher gereinigt werden. Ein Vorfall in Großmuß sorgte für Debatte.
Von Edith Vetter

Die Idylle am Großmußer Weiher gefällt nicht nur Einheimischen.
Die Idylle am Großmußer Weiher gefällt nicht nur Einheimischen. Foto: Edith Vetter

Hausen.Sommer, Ferien und Freibäder – das gehört zusammen. Doch bislang hatten Schwimmbadfans zwecks der Corona-Pandemie wenig Grund zur Freude. Aber ab 8. Juni gibt es einen Lichtblick. Deshalb sei auch Bürgermeister Johannes Brunner angesprochen worden, erklärte er in der Gemeinderatssitzung im Sport- und Gemeinschaftshaus Großmuß.

Die Bürger fragten nach, wann das Wasser der beiden Löschweiher in Hausen und Herrnwahlthann abgelassen und die Becken gesäubert würden, um dem Badevergnügen wieder freien Lauf lassen zu können. Die Sorge wegen der Wasserqualität halte allerdings noch einige Bürger davon ab. Bürgermeister Brunner erklärte, dass er für die Säuberung der Becken mindestens 30 Personen benötige – was durch den Corona-Sicherheitsabstand noch nicht möglich sei.

Lange Trockenheit birgt ein Risiko

Durch die lange Trockenperiode sei das Risiko groß, dass das Wasser nicht schnell genug nachlaufen und die Feuerwehr buchstäblich auf dem Trockenen sitzen würde. Bezüglich der Wasserqualität könnte man Laborproben entnehmen, schlug Brunner vor.

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Das absehbare Planschvergnügen verursachte bei den Gemeinderäten auch eine hitzige Diskussion über Recht und Ordnung. So erinnerte Wolfgang Wurmer an den kürzlich stattgefundenen Eklat am Großmußer Dorfweiher. Dort hätte eine ortsfremde Firma, die ein Fotoshooting veranstaltete, das Gelände abgesperrt und die ortsansässigen Angler vertrieben. Wurmer machte den Vorschlag, das Gelände zu verpachten, wie es schon einmal im Gespräch gewesen sei.

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Gegen einen Pachtvertrag stellte sich vehement Robert Schmack. Hausherr der Dorfweiher sei die Gemeinde. Gegen solche Vorfälle müsse die Gemeinde gewappnet sein und ihre Hausaufgaben machen. Es könne nicht sein, dass wenn Probleme mit Liegenschaften auftauchten, dass dann an private Personen verpachtet würde. Einen Pacht-Jahresvertrag auf Probe könnte sich Dietmar Pernpeintner schon vorstellen. Über dieses Thema soll in einer nichtöffentlichen Sitzung diskutiert werden.

Problemzonen der Kanalsanierung

Klärwärter Tobias Pernpeintner informierte die Räte über den aktuellen Stand der Kanalsanierung in Großmuß. Mit Bildern von der Kamerabefahrung schilderte er die verschiedenen Problemzonen. Die größte Herausforderung sei das Beseitigen von Fremdwasser, das auch durch gemeindliche Drainagen verursacht werde. Dann kämen noch Risse im Kanal hinzu, kaputte Sinkkästen, defekte Hausanschlüsse und Wurzelbewuchs.

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Wie die weitere Vorgehensweise sei und ob es einen Zeitplan vom Ingenieurbüro Huber gebe, wurde er gefragt. Das Ingenieurbüro sei ausgelastet und habe bisher noch keinen Zeitplan vorgelegt, aber man werde auf die Dringlichkeit der Reparaturen hinweisen, betonte der Klärwärter.

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