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Null Verständnis für Lkw-Bergung an A93

Großes Glück hatte der Lenker eines kleinen Lkws bei Kirchdorf. Ein Pkw-Fahrer wütete gegen die nötige Vollsperre zur Bergung

Für die Bergung des Kleinlasters war ein Kran nötig.
Für die Bergung des Kleinlasters war ein Kran nötig. Foto: vifogra / Desk/vifogra

Kirchdorf.Zur Bergung eines Kleinlasters musste am Samstagnachmittag, 4. Juli, die A93 bei Kirchdorf komplett gesperrt werden. Dessen Fahrer war mit dem Mini-Lkw an einer Böschung gelandet. Zum Glück blieb er unverletzt. Sein Fahrzeug musste jedoch geborgen werden. Die dafür nötige Sperre wollte indessen ein Autofahrer nicht akzeptieren. Während ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei gegen 19.20 Uhr mit den Absperrmaßnahmen beschäftigt war, beleidigte ihn jemand aus einem vorbeifahrenden Auto als „Depp“.

Die Autobahn wurde kurzzeitig dichtgemacht, weil am späten Nachmittag ein 53-jähriger Kleinlaster-Fahrer mit seinem Fahrzeug wohl aus Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn abgekommen war. Zehn Meter weiter war der Lkw in einer abschüssigen Böschung im Gestrüpp liegengeblieben. Die Helfer der freiwilligen Feuerwehr befreiten das Gefährt von Umzäunung und Geäst. Anschließend konnte es per Kran geborgen werden. Dafür war es notwendig, dass die Autobahnmeisterei kurzzeitig komplett die A93 sperrte. Bereits erwähntem Autofahrer ging dies wohl gegen den Strich. Aus seinem Wagen heraus rief er dem Angestellten der Autobahnmeisterei die Beleidigung zu.

Das ließ der Mann laut Mainburger Polizei nicht auf sich sitzen. Er erstattete Anzeige wegen Beleidigung. Ermittlungen über den Fahrzeughalter wurden eingeleitet.

Am Lkw entstand laut Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden.

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