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Nur die Harten feierten mit

In Riedenburg war der Umzug kürzer als sonst. Die „Zigeuner“ und ihre Gäste hatten trotzdem Spaß. Spätestens im warmen Zelt.
Von Beate Weigert

Der zentrale Flecken in der Uferstraße war, als es losging, dann doch gut besucht. Foto: Weigert
Der zentrale Flecken in der Uferstraße war, als es losging, dann doch gut besucht. Foto: Weigert

Riedenburg.Wer kommt, der kommt – nach diesem Motto stellt sich laut dem Chef der Riedenburger Faschingsfreunde, Bernhard Schmid, jedes Jahr der Zug vom Faschingsdienstag auf. In diesem Jahr kamen augenscheinlich weniger Gruppen als sonst. Manche hatten sich wohl für den Kelheimer Umzug entschieden, andere hatte vielleicht auch das windige und nasse Wetter abgehalten.

Wer gegen 13.30 Uhr in der Uferstraße ankam, hatte Mühe noch einen trockenen Unterstand unter der Markise im Eiscafé oder gegenüber beim Café Scheck zu finden. Dort hatten sich viele die besten Fleckchen im Trockenen bereits reserviert. Sonst war es noch ziemlich leer. Als dann eine Viertelstunde die erste Kapelle zu sehen war, war wenigstens der zentrale Flecken doch gut gefüllt.

Mehr Bilder vom Riedenburger Umzug sehen Sie in unserer Bildergalerie:

Riedenburg: Faschingszug

Zumindest die „Harten“, die ein paar Regentropfen nicht verschreckten, gaben dem amtierenden Zigeunerbaron Erich I. und Kinderbaron Niklas I. die Ehre. Auch die „Haxnaggerer Zigeuner“ waren mit ihren Wagen wieder mit von der Partie. Dazwischen wurden Super Mario, Lucky Luke oder Pumuckl, die Kindheitshelden der Riedenburger Wasserwacht, gesichtet und auch einige gar nicht so schiache Vogelscheuchen winkten den Faschingsfans aus dem Altmühltal zu.

Die MDA-Garde glänzte mit Hebefiguren. Und schon die jüngste Dame, die am Handwagen vorne gut beschirmt mitfuhr, wusste, worauf es ankam. Egal, wie das Wetter ist. Lächeln und winken!

Hier gibt es ein Video von anderen Umzügen der Region!

Faschingszüge schlängeln sich durch Ostbayern

Für die kleinsten Besucher des Riedenburger Faschingszugs lohnte sich mit Blick auf die Besucher, ihr Dabeisein umso mehr. Denn: Weniger Besucher bedeutete mehr Popcorn, mehr Bonbons und mehr andere kleine Geschenke für sie selbst.

Neben zwei Kapellen sorgte der „Feuerwehr“-Wagen aus Pondorf für gute Laune. Mit Partyschlagern wie „Anton aus Tirol“ und Co.

Kaum hatte der Umzug begonnen war er in diesem Jahr auch schon wieder vorbei. Trotz der Schleife über die St. Anna Brücke. Finales Ziel war der Volksfestplatz.

Dort schlagen inzwischen die „Zigeuner“ mit ihren Wagen das Lager auf. Nicht mehr am Marktplatz. Im beheizten Zelt feierte es sich dort dann umso schöner dem Ende der närrischen Zeit entgegen.

Die MDA-Garde und die MDA-Hexen traten auf. Auch „Girls Power“ aus Pondorf war noch angesagt. Und sicher das ein oder andere Getränk zum Aufwärmen!

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