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Songcontest

Oma Ella trifft ESC-Queen Conchita Wurst

Eion Glücksschweinchen der 104-Jährigen gebürtigen Kelheimerin bringt der Drag Queen Glück. Bis in die frühen Morgenstunden feiert Oma Ella.
Von Elfi Bachmeier-Fausten, MZ

Oma Ella bei ihrem Treffen mit Conchita Wurst in der vergangenen Woche. Foto: Kastner

Kelheim.Die frühere Kelheimerin Eleonore Kastner, bekannt als Oma Ella, ist mit ihren 104 Jahren nach wie vor fit und ihrem Enkel Günther Kastner zufolge Deutschlands ältester Grand-Prix-Fan. Auch heuer war sie wieder beim Eurovision Song Contest. Der Enkel und weitere Mitglieder der Familie begleiteten Oma Ella. „Sie hat bereits mehrere Song Contest live erlebt und zahlreiche Stars getroffen – auch Sieger – und mit ihnen auf der Tanzfläche getanzt“, so der Enkel.

Unter anderem traf Oma Ella Stefan Raab und die russischen Seniorinnen von Buranowskije Babuschki, die 2012 mit ihrem Auftritt für Russland für Furore sorgten.

Am vergangenen Donnerstag hat Oma Ella Conchita Wurst, die am Wochenende den Eurovision Song Contest gewann, persönlich in Kopenhagen getroffen und „viel Glück für das Finale“ gewünscht und einen Glücksbringer – ein kleines Glücksschweinchen – überreicht. Nach Conchitas Triumph trafen sich die beiden wieder. In einem Video auf Oma Ellas Facebook-Seite ist das Treffen verewigt. Wie Oma Ellas Enkel mitteilte, „war Conchita hocherfreut, Oma Ella wieder zu treffen. Die erste Begegnung zwischen den beiden war schon am 2. Mai im Pressezentrum und schon da hat Oma Ella ihr die Daumen gedrückt.“

Auch die Macher des „Eurovision Song Contest“ wurden auf Oma Ella aufmerksam. In einem Video auf dem offiziellen YouTube-Kanal des ESC wird sie als „ältester ESC-Fan“ vorgestellt. In dem kurzen Clip, der sie während des Song Contests am Samstag zeigt, erzählt Eleonore Kastner stolz, sie sei 1910 geboren – „in Kelheim, an der schönen, blauen Donau“.

Nachdem die bekannte Oma Ella, die in Berlin lebt, am Sonntag bis in die frühen Morgenstunden feierte, hat sie am frühen Sonntagabend, als die MZ mit ihrem Enkel sprach, geschlafen. Günther Kastner zufolge geht es der 104-Jährigen „ganz gut“. Vielleicht komme sie im Sommer wieder nach Kelheim. Hier lebte die bekannte Berlinerin bis zu ihrem zehnten Lebensjahr.

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