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Opelfreunde suchen eine grüne Wiese

Schwierig Saaler Club will die Tradition seiner Treffen fortsetzen, aber das geeignete Gelände fehlt . Die Suche gestaltet sich schwierig.

Schnittige Gefährte waren beim Jubiläumstreffen 2009 in Gundeslhausen zu bewundern.

SAAL.Mit Sorge blicken die Opelfreunde Saal in das neue Jahr – der Verein ist nämlich in gewisser Weise heimatlos. Und zwar für ein wichtiges Ereignis: sein Opeltreffen. Die elfte Auflage wäre im Jahr 2011 eigentlich geplant, doch trotz aller Bemühungen haben die Saaler Opelfans noch keinen geeigneten Platz oder Wiese für das mehrtägige Treffen gefunden, schildert Vereinsvorsitzender Stephan Bogenberger.

Verschiedene Treffpunkte

Die ersten Treffen des mittlerweile 16 Jahre alten Vereins fanden in Lohstadt statt; auch Arresting bei Neustadt diente schon einmal als Quartier. Die jüngsten drei Ausgaben waren dann in Gundelshausen angesiedelt, neben dem Gasthof Kellner. Aus familiären Gründen mussten die Gundelshausener Wirtsleute allerdings zumindest für 2011 eine Absage erteilen.

Und die Suche nach Alternativen, irgendwo im nördlichen Landkreis, gestaltet sich „sehr schwierig“, schildert Stephan Bogenberger. An die zehn Vorstöße haben er und seine Clubkameraden schon unternommen. Teils sah es gut aus – aber letztlich ernteten die Saaler dann doch Absagen.

Gemeinsam mit örtlichen Vereinen

Dabei würde der Saaler Verein bei seiner Veranstaltung liebend gerne mit anderen, örtlichen Vereinen kooperieren, um das Treffen zu einem Fest für Jung und Alt zu machen. Bei den bisherigen Veranstaltungen gab es jeweils etwa 300 Autos zu bewundern. Aber auch ein Drumherum soll das dreitägige Event bieten – ein Nachmittagsprogramm, zum Beispiel mit Hüpfburg und Schminkaktion für die Kinder, und natürlich ausgiebige Verköstigung. Und das wieder, wie bei den letzten Malen, von Freitagmittag bis Sonntagmittag.

Dazu bedarf es einer gewissen Infrastruktur: Neben einer größeren Wiese wäre auch ein Stadl bzw. eine Halle nötig – ein eigenes großes Festzelt kann der mit 25 Mitgliedern recht kleine Verein nicht aufstellen. „Wichtig ist außerdem ein Wasseranschluss“, schildert Bogenberger; Stromversorgung wäre auch nicht schlecht.

Für das 2011er-Treffen der Opelfreunde wird die Zeit allmählich knapp. „Eigentlich haben wir immer etwa ein Jahr zuvor schon mit den Vorbereitungen begonnen“, erklärt der Vorsitzende.

Denn vieles, was beim Fest selbst gar nicht mehr so auffällt, muss im Vorfeld geplant und organisiert sein. Flyer wollen gedruckt, Gastgeschenke besorgt, Toilettenwagen gemietet und etliche andere Dinge erledigt sein. Gerade der behördlich-bürokratische Aufwand sei enorm, erzählt der Saaler aus seiner bisherigen Erfahrung.

Rechtlich und versicherungstechnisch muss sich der Club als Veranstalter natürlich absichern. Aber auch auf gute Nachbarschaft mit den Anliegern der bisherigen Quartiere sei man stets bedacht gewesen, so Bogenberger: „Wir haben vor dem Treffen Zettel an die Anwohner mit unseren Handy-Nummer verteilt. Dadurch hat’s nie etwas gegeben, was nicht aus der Welt zu schaffen gewesen wäre.“

Notfalls zumindest ein Tag

Falls sich die Suche nach einem Quartier noch länger hinzieht, haben die Saaler Opelfans für nächstes Jahr noch einen „Plan B“ in der Tasche: Sie haben in Kelheim vorgefühlt und ganz gute Chancen, den Volksfestplatz nutzen zu dürfen. „Dort können wir allerdings nur ein eintägiges Treffen veranstalten“ – nicht zuletzt, weil die auswärtigen Teilnehmer dort schwerlich zelten könnten.

Heuer war Babypause

Aber immerhin bliebe dann länger Zeit, nach einem Treffpunkt für ein Drei-Tages-Treffen 2012 zu suchen. Und die Ein-Tages-Variante 2011 wäre besser als nichts. Zumal heuer das Treffen auch ausfiel. Freilich aus einem freudigen Grund: „Bei uns waren mehrere Clubmitglieder in der Babypause, sodass wir ausgesetzt haben“, so Stephan Bogenberger schmunzelnd. Na, zumindest die Zukunft des Opel-Clubs Saal sieht ja rosig aus…!

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