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Aktion

Painten wurde mal eben zur Partymeile

Der frisch sanierte Marktplatz wurde von den Bürgern in Beschlag genommen. Das Bürgerfest kam bei den Gästen prächtig an.
Von Manuel Kopfmüller

Für eine Tanzeinlage am Marktplatz sorgten unter anderem die Tänzerinnen und Tänzer des Trachtenvereins „Rosentaler Painten“ Foto: Manuel Kopfmüller
Für eine Tanzeinlage am Marktplatz sorgten unter anderem die Tänzerinnen und Tänzer des Trachtenvereins „Rosentaler Painten“ Foto: Manuel Kopfmüller

Painten.Ein umfangreiches Spaßprogramm, allerhand Leckereien und eine neue Lokation erlebten Besucher letzten Samstag am Paintner Bürgerfest der Vereine. Dass man sich in diesem Jahr besonders viel Mühe gegeben hatte, dem Feiervolk viel Spaß und Kurzweile zu bieten, mag vielleicht auch daran liegen, dass man die Veranstaltung im Vorjahr witterungsbedingt absagen musste. In diesem Jahr jedoch strahlte die Sonne bei warmen Temperaturen.

Eingeläutet wurde der Paintner Feiertag mit einer Oldtimerausstellung. Besitzer von motorisierten Schmuckstücken aus vergangener Zeit konnten ihre Heiligtümer hierbei zur Schau stellen – egal ob mit vier oder zwei Rädern. Im Rahmen eines Korsos vom Marktplatz um das Gemeindegebiet herum konnten die Zuschauer die Gefährte schließlich in Aktion erleben. Aber auch Schlemmerherzen kamen auf ihre Kosten. So bot man den Besuchern neben deftigen Leckereien vom Grill auch jede Menge Süßigkeiten. Hierzu kam erstmals ein Süßigkeitenwagen in die Marktgemeinde. Die Werbegemeinschaft sponserte auch in diesem Jahr wieder eine Kinderhüpfburg, welche den ganzen Tag über regen Anklang fand.

Ein Hüpfburg-Festival

Für das leibliche Wohl sorgten unter anderem die „3-Tannen“-Schützen mit ihrem Grillstand. Foto: Kopfmüller
Für das leibliche Wohl sorgten unter anderem die „3-Tannen“-Schützen mit ihrem Grillstand. Foto: Kopfmüller

Neben den jungen Gästen erhielten aber auch die Erwachsenen schon einen kleinen Vorgeschmack auf das Hüpfburg-Festival „Hüpfmania Painten“ des „Boindara Maibaum Vereins“ in rund vier Wochen, denn die Maibaumjungs und –Mädels wollten es sich nicht nehmen lassen, eine zweite, große Hüpfburg auf den Marktplatz zu stellen. In der benachbarten Schmiedgasse hingegen konnte man Kindheitsträume wahr werden lassen und sich bei Franz Mirwald an der Bedienung von echten Baggern versuchen. Die Einnahmen Mirwalds sollen der örtlichen Feuerwehr und den Helfer vor Ort (HvO) des BRKs zugutekommen.

Der neu sanierte Marktplatz bot den Paintner Vereinen mit seiner Offenheit viele neue Möglichkeiten. Während die Bestuhlung auf der Hauptstraße stattfand, wo nachmittags die „Jungen Wilden aus’m Laabertal“, sowie abends die „Frauenberger Blaskapelle“ für die musikalische Umrahmung sorgten, legte DJ Michl hinter der Sparkasse auf.

Ein Fest für alle

  • Zusammenhalt:

    Sämtliche Arbeiten, vom Auf- und Abbau, bishin zum Ess- und Schankbetrieb teilen sich die Paintner Vereine untereinander auf.

  • Wetterglück:

    Nachdem das Bürgerfest mit Marktplatzeinweihung im letzten Jahr wortwörtlich „ins Wasser fiel“, konnte man sich am vergangenen Wochenende über strahlenden Sonnenschein freuen. (eko)

In der Weinlaube hinterm Rathaus machte das Duo „C&A“ Partystimmung. Zahlreiche Kunstwerke in Schaufenstern luden zum Bestaunen, viele Sitzmöglichkeiten zum flanieren ein. Auch der Vorstand des Schützenvereins „3-Tannen“, Manuel Karl zeigte sich von der neuen Lokation begeistert. „Das komplette Bürgerfest wirkt durch den neuen Marktplatz nun viel geräumiger“, schwärmt Karl.

„Super zum Feiern geeignet“

Neben Spickern konnte man seine Treffsicherheit aber auch am Schießstand der „Waldfrieden“-Schützen unter Beweis stellen. Am Stöpselstand des Trachtenvereins „Rosentaler“ konnte man hingegen auf sein Glück setzen und auch das Kinderschminken wurde gut angenommen. Das Resümee des Paintner Bürgermeisters Michael Raßhofer war mehr als zufriedenstellend. „Der neue Marktplatz ist super zum Feiern geeignet. Wir konnten den Platz optimal ausnutzen und hatten eine richtige Partymeile auf unserem Marktplatz“, so Raßhofer. Besonders stolz sei er außerdem, dass auch die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen wieder so wunderbar funktioniert und jeder mitgeholfen habe. Gefeiert wurde schließlich bei lauen Temperaturen bis spät in die Nacht hinein.

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