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Pfarrfamilie erkundete Gotteshaus

In St. Barbara kletterten die Gläubigen auch in den Glockenturm.

Auch die Sakristei stand für die Besucher, angeführt von Pfarrer Birner, während des Pfarrfamiliennachmittags offen. Foto: Albert Steber
Auch die Sakristei stand für die Besucher, angeführt von Pfarrer Birner, während des Pfarrfamiliennachmittags offen. Foto: Albert Steber

Abensberg.„Das Evangelium zu verkünden ist keine Pflicht, sondern ein Fest.“ Diese Worte von Papst Franziskus passten ganz gut zum Pfarrfamiliennachmittag der Abensberger Pfarrgemeinde St. Barbara, denn in allen Angeboten war diese Frohe Botschaft und das Fest erkennbar.

Der Kirchenchor hatte mit dem Stück „Cantate Domino“, das auch schon beim Fernsehgottesdienst vor drei Jahren gesungen wurde, den Nachmittag festlich eröffnet. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Dr. Rupert Hanrieder erzählte von der Geschichte des Kirchweihfestes und führte in das Programm des Nachmittags ein. In den beiden Pfarrheimen und in St. Barbara entwickelte sich ein lebendiges Programm. Die Kolpingsfamilie zeigte einen Film über das Leben von Adolf Kolping, einem Zeitgenossen von Karl Marx. Für Kolping, der ursprünglich Schuster war, stand die Handwerkerjugend im Vordergrund, denen er vor allem in den Städten ein familiäres Zuhause bieten wollte. Kolpingarbeit ist auch immer praxisorientiert und so bot die Kolpingjugend das Verzieren von Lebkuchen an, das bei den Kindern großes Interesse erweckte.

Die Mutter-Kind-Spielgruppe hatte unter anderem einen Fußfühlpfad aufgebaut. Der Frauenbund blickte schon auf die Vogelwelt im Winter und leitete fachkundig zum Fertigen von Vogelfutteraufhänger an. Originell war die Idee der Ministranten, die eine „olympische“ Disziplin kreierte: Ministrantengewänder schnell und korrekt anziehen. Dass zu einer Fair-Trade-Stadt auch eine Fair-Trade-Kirche gehört, ist selbstredend und so wurde nicht nur fairgehandelter Kaffee, sondern auch die Produktpallette der fairgehandelten Waren angeboten.

Sehr ansprechend und interessant war die Präsentation „Mit Bildern durchs Kirchenjahr“ von Thomas Polz. Hier wurden durch Bilder die anfangs erwähnten Worte von Papst Franziskus besonders lebendig. Für die Freunde der Musik bot der Projektchor „Firmlinge“ und später der Kirchenchor St. Barbara ein Mitsingkonzert an.

Zwei Besonderheiten sind hervorzuheben. Einmal die Kirchenführung mit der Lupe. Pfarrer Georg Birner stellte da einige Besonderheiten hervor, die den meisten Besuchern unbekannt waren. Viele Besonderheiten waren in der Kirche zu sehen und zum Schluss zeigte Pfarrer Birner in der Sakristei einen alten Kelch vom Abensberger Priester Eduard Kainz aus dem Jahre 1943.

Und während der Pfarrer unten die Kirche erklärte, stieg Mesner Georg Zöllmann mit einer kleinen Gruppe hinauf auf den Kirchturm. Fachkundig erklärte der Mesner das Glockenwerk.

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