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Polizei bläst zur Jagd auf verirrtes Reh

Ein Rehbock verirrte sich in einem Abensberger Wohngebiet und löste so einen Polizeieinsatz auf ungewohnten Terrain aus

Polizeiobermeister Schlittenbauer mit dem vorübergehend „festgesetzten“ Rehbock  Foto: Limmer
Polizeiobermeister Schlittenbauer mit dem vorübergehend „festgesetzten“ Rehbock Foto: Limmer

Abensberg. Einen Rehbock auf Abwegen hat die Kelheimer Polizei vorübergehend in Gewahrsam genommen – um ihn später wieder in die Freiheit zu entlassen.

Auslöser für die ungewöhnliche Jagd war am Montagmorgen, 27. April, die Mitteilung einer Anwohnerin der Kagrastraße: Sie hatte im dortigen Wohngebiet einen verirrt-verwirrten Rehbock festgestellt: Er stand an einem Zaun und fand den Weg zurück in den Wald nicht mehr.

Zwei Beamte rückten zum „Tatort“ aus; ihnen gelang es den Rehbock einzufangen und zu Boden zu bringen. „Dort wurde er sogleich mit Kabelbindern und einer Klettfessel fixiert“, heißt es im Polizeibericht.

Statt im Polizeiauto kam der „Verhaftete“ in einen Schubkarren, den ein weiterer Anwohner zur Verfügung stellte.

Polizeiobermeister Schlittenbauer mit dem vorübergehend „festgesetzten“ Rehbock  Foto: Limmer
Polizeiobermeister Schlittenbauer mit dem vorübergehend „festgesetzten“ Rehbock Foto: Limmer

Damit wurde der Rehbock zum nächsten Waldgebiet gekarrt, wo ihn die Beamten von den leidigen Fesseln befreiten und ihn „nach Hause“ entließen.

Die Schadensbilanz fällt überschaubar aus: Der Rehbock blieb bei der Jagd unverletzt. Einer der beteiligten Polizeibeamten trug zwar Schürfwunden an den Armen davon. Er „ nahm die leichten Verletzungen jedoch für die Freiheit des Bocks gerne in Kauf“, so das heroische Schluss-Statement der Polizei. (hu)

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