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Polizei

Polizei muss an Silvester oft ausrücken

Schlägereien, betrunkene Autofahrer oder Vandalismus beschäftigen Polizei Kelheim und Mainburg an Silvester und Neujahr.

Polizei und Feuerwehr mussten an Silvester und Neujahr mehrfach ausrücken – in Mainburg kam es zu Schlägereien. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Polizei und Feuerwehr mussten an Silvester und Neujahr mehrfach ausrücken – in Mainburg kam es zu Schlägereien. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Kelheim.In der Silvesternacht wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern insgesamt über 240 Einsätze durch die Polizeidienststellen abgearbeitet. Auch die Polizeiinspektionen Mainburg und Kelheim hatten an Silvester einiges zu tun: Verkehrsdelikte, Körperverletzungen oder Sachbeschädigungen beschäftigten die Polizeibeamten.

Schlägereien in Mainburg

Kurz nach Mitternacht kam es am Neujahrsmorgen zu einer Schlägerei mit mehreren Beteiligten in der Gabelsbergerstraße in Mainburg. Zwei 23-jährige Männer aus Mainburg bzw. dem nördlichen Landkreis Freising gerieten vor einem Lokal mit einer mehrköpfigen Gruppe von Gästen in Streit. Dabei wurden die beiden jungen Männer von Unbekannten aus dieser Gruppe geschlagen und jeweils im Gesicht verletzt. . Beide mussten mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

Einigen Stunden später kam es wegen einer Meinungsverschiedenheit ebenfalls zu einer tätlichen Auseinandersetzung in der Regensburger Straße in Mainburg. Dabei schlug ein 24-jähriger Abensberger gegen 5 Uhr einen 20-jährigen Freisinger mit der Hand ins Gesicht und in den Körper und würgte ihn. Beide Beteiligte standen unter Alkoholeinfluss. Zu beiden Fällen erbittet die Polizei Mainburg Zeugenhinweise unter Tel. (0 87 51) 86 33 0.

Mehrere Verkehrsdelikte

Am Neujahrstag, gegen 4 Uhr, fuhr ein 44-jähriger Mann aus Baden-Württemberg mit seinem Auto von der Autobahn her kommend auf die Staatsstraße 2143 in Bad Abbach ortseinwärts. Am Heidfeld übersah der Fahrzeuglenker die dortige Verkehrsinsel, fuhr geradewegs drüber und beschädigte hierbei ein Verkehrszeichen. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Pkw-Fahrer erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Es wurde deshalb eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein des Mannes sichergestellt. Am Unfallfahrzeug entstand Sachschaden im mittleren vierstelligen Euro-Bereich. Der Fremdschaden hält sich im unteren dreistelligen Euro-Bereich in Grenzen, teilt die Polizei mit. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand.

Eine weitere Trunkenheitsfahrt gab es in Neustadt a. d. Donau. Am Neujahrstag gegen 2.45 Uhr geriet ein 24-jähriger Landkreisbewohner auf einer privaten Silvesterfeier in Neustadt mit seiner Freundin in Streit. Hals über Kopf verließ er daraufhin die Silvesterfeier und startete seinen Pkw, obwohl er erheblich alkoholisiert war. Vergeblich versuchten zwei Zeugen den betrunkenen Partygast aufzuhalten. Beim Ausparkmanöver stieß er mit dem Heck seines Autos gegen eine dort befindliche Mauer. Dann fuhr er weg. Kurze Zeit später konnte der Betrunkene durch Beamte der Polizeiinspektion Kelheim ausfindig gemacht und einer Blutentnahme zugeführt werden. Darüber hinaus wurde der Führerschein sichergestellt. Der Unfallfahrer muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrerflucht verantworten. Der entstandene Fremdschaden kann noch nicht beziffert werden, teilte die Polizei am 1. Januar mit. Am Auto des Betrunkenen selbst entstand ein Schaden im niedrig vierstelligen Euro-Bereich.

Delikte mit E-Scootern

Am Silvesterabend, gegen 22.20 Uhr, wurde in der Bahnhofstraße in Abensberg ein 51-jähriger Landkreisbewohner mit einem E-Scooter, einem sogenannten Elektrokleinstfahrzeug, einer Polizei-Kontrolle unterzogen. Hierbei wurde festgestellt, dass der E-Scooter Fahrer alkoholisiert ist. Der Promillewert bewegte sich gerade noch im Bereich einer Verkehrsordnungswidrigkeit. Der Mann muss nun mit einer empfindlichen Geldbuße rechnen.

In Mainburg wurde bei einer Verkehrskontrolle am Silvesterabend – gegen 23 Uhr – in der Uferstraße ebenfalls ein E-Scooter angehalten. Dabei stellte sich heraus, dass der 35-jährige Lenker aus Mainburg keinen Versicherungsschutz vorweisen konnte.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass für E-Scooter-Führer dieselben Regeln wie für Auto- bzw. Kraftfahrzeugführer gelten. Das bedeutet auch, dass hier dieselben Regeln hinsichtlich Alkohol- und Drogengenuss greifen. Wer dagegen verstößt, riskiert schnell seinen Führerschein, auch wenn er mit dem E-Scooter kein führerscheinpflichtiges Fahrzeug geführt hat.

Mehrere Fälle von Vandalismus

Ein unbekannter Täter entzündete am Silvesterabend gegen 20 Uhr in der Abensberger Straße in Mainburg eine Papiertonne. Die Feuerwehr Mainburg musste den Brand löschen. Der Sachschaden wird auf 200 Euro geschätzt. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Mainburg, Tel. (0 87 51) 86 33 0.

Ebenfalls Zeugenhinweise erbittet die Polizei hinsichtlich beschädigter Autos in Mainburg. In der Silvesternacht, wurden von unbekannten Tätern insgesamt sieben geparkte Pkw, die am Griesplatz in Mainburg abgestellt waren, beschädigt. Dabei wurden jeweils ein oder beide Außenspiegel abgebrochen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 4000 Euro beziffert.

In Siegenburg wurde am Neujahrsmorgen zwischen 0 Uhr und 2.30 Uhr von Unbekannten am Marienplatz ein Telefonverteilerkasten umgeworfen. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von etwa 300 Euro. Auch hier erbittet die PI Mainburg Zeugenhinweise.

Jugendlicher mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus

Am Silvesterabend, kurz vor 22:00 Uhr, wurde am Bahnhofsgelände in Neustadt ein betrunkener Jugendlicher gemeldet. Der 15-jährige junge Mann war derart betrunken, dass er mit Verdacht einer Alkoholvergiftung in ein Regensburger Krankenhaus verbracht werden musste. Woher er den Alkohol hatte bzw. wer ihm diesen überließ, ist nun Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Hecke fängt Feuer

Auch die Feuerwehr musste an Neujahr ausrücken: Gegen 1.15 Uhr wurde ein Heckenbrand in Offenstetten gemeldet. Eine Buschreihe stand auf einer Länge von ca. 15 Meter in Flammen. Grund hierfür dürfte ein „verirrter“ Feuerwerkskörper sein. Die freiwillige Feuerwehr Offenstetten konnte den Brand schnell ablöschen. Es entstand Schaden im unteren dreistelligen Euro-Bereich.

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