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Ermittlung

Reh zu Tode gehetzt: Zeugen gesucht

Hundehalter muss sein Tier jederzeit unter Kontrolle haben. Nach dem Vorfall bei Weltenburg hofft die Polizei auf Hinweise.

Hunde jagten bei Weltenburg ein Reh. Das Tier kam dabei zu Tode.  Leserfoto: Walter Blank
Hunde jagten bei Weltenburg ein Reh. Das Tier kam dabei zu Tode. Leserfoto: Walter Blank

Kelheim. Bereits am Wochenende berichtete die Polizei von einem Vorfall mit einem zu Tode gehetzten Reh im Bereich Weltenburg. Allem Anschein nach wurde das Reh am Donnerstag oder Freitag von einem freilaufenden Hund gehetzt und stürzte schließlich eine Steilwand hinab.

Polizei

Reh wurde von Hunden gehetzt

Bei Weltenburg wurde ein Reh vermutlich von Hunden gehetzt. Das Tier stürzte deshalb einen Steilhang hinunter.

Die Polizei Kelheim hat in dieser Sache nun Ermittlungen wegen des Verdachts auf Jagdwilderei aufgenommen. In jedem Fall liegt eine Ordnungswidrigkeit nach dem Bayerischen Jagdgesetz vor, wenn der Hundehalter in einem Jagdgebiet nicht mehr auf sein Tier einwirken kann. Heißt, der Hund muss im Wald an einer Leine geführt werden oder muss in jedem Fall den Anordnungen des Hundehalters folgen. Wenn dies nicht gewährleistet werden kann und der Hund folglich unbeaufsichtigt durch den Wald streift, kommen oben genannte Tatbestände in Betracht. Der Jagdtrieb des Hundes kann, wie in diesem Fall, schwerwiegende Folgen für Wildtiere haben.

„Da Hunde nicht zwingend das Reh fassen wollen, sondern bereits Freude am bloßen Jagen haben“, so die Polizei in einer Pressemitteilung, „werden die Rehe teilweise bis zur völligen Erschöpfung gehetzt, was auch im Nachgang noch zum Tod des Tieres führen kann.“

Zeugenhinweise zu dem Vorfall werden bei der PI Kelheim unter (0 94 41) 50 42-0 entgegengenommen.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Kelheim finden Sie hier.

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