MyMz
Anzeige

Verantwortung

Reiter und Pichlmeier führen den TSV

Wildenbergs größter Verein verjüngt seine Spitze. Nach ihrer „Praktikantenzeit“ fühlen sich die Neuen gut gerüstet.
Von Roswitha Priller

  • Auch die Wildenberger Junioren kämpfen um jeden Ball. Fotos: Priller
  • Die neue Vorstandschaft des TSV Wildenberg (v.l.): Thomas Winklmeier, Christoph Vilser, Florian Pichlmeier, Markus Reiter und Regina Braunstorfer.

Wildenberg.Es war ein völliges Novum in der Vereinsgeschichte von Wildenbergs mitgliederstärkstem Verein, dem TSV Wildenberg. Und es hat sich bewährt. Nachdem Markus Reiter und Florian Pichlmeier seit der letzten Generalversammlung als „Praktikanten“ in das Vorstandsgremium gewählt wurden, wurden sie jetzt einstimmig von der diesjährigen Hauptversammlung des TSV Wildenberg zur neuen Führungsspitze des Vereins gewählt.

Michael Forster blickte auf Erfolge

Die Sportler waren kürzlich im Sportheim Wildenberg zu ihrer 57. Generalversammlung zusammengetreten, unter anderem um ihren Vorstand neu zu wählen.

Reiter übernimmt die Funktion des ersten Vorsitzenden und Pichlmeier die des zweiten. Zuvor waren Michael Forster und Franz Stadler nach zehnjähriger Dienstzeit als Vereinschefs von ihren Ämtern zurückgetreten.

Forster betonte in seiner Ansprache, die gemeinsam geschafften sportlichen Erfolge des Vereins während seiner Amtszeit. „Wir haben den Verein gemeinsam weiterentwickelt und nach vorne gebracht. Wir waren sportlich sehr erfolgreich und haben dabei sehr solide gewirtschaftet“, so der ehemalige Vorsitzende.

Gleich zu Beginn der Amtszeit von Forster und Stadler gelang den Fußballern die Sensation, am 18. Mai 2008, nach 49 Jahren Vereinsgeschichte schaffte der TSV Wildenberg erstmals den Aufstieg in die Kreisklasse. „2017 gelang uns wieder der Aufstieg in die Kreisklasse. In den zehn Jahren sind wir somit dreimal aufgestiegen aber auch zweimal abgestiegen“, sagte Forster rückblickend auf die abwechselnden fußballerischen Erfolge des Vereins.

Zum Vereinsleben gehöre aber genauso die Wartung und Instandhaltung der Sportanlagen und des Vereinsheims. Auch hier sei von den Mitgliedern vieles in Eigenleistung erbracht und erarbeitet worden. „Wir haben viel bewegt und erreicht, all das haben wir nur gemeinsam bewerkstelligen können“, so Forster. Nach einem Dankwort an alle Freunde und Förderer des Vereins sowie der Gemeinde Wildenberg wünschte Forster seinen Nachfolgern viel Erfolg und eine glückliche Hand.

Der Kassenbericht von Helmut Schärringer war durchwegs erfreulich. Jedoch mahnte er, ein verstärktes Augenmerk auf die Bildung von Rücklagen zu richten. Er wurde auf Antrag der Kassenprüfer Martin Ettenhuber und Andreas Datzmann einstimmig entlastet. Dies war ebenfalls Schärringers letzte Amtshandlung als Kassier des Vereins. Vier Jahre hatte er dieses Amt für den TSV bekleidet. Als Nachfolgerin wurde von der Versammlung einstimmig Regina Braunstorfer gewählt.

„Gemeinsam schaffen wir das“

Reiter und Pichlmeier fühlten sich gut auf ihre neuen Aufgaben in voller Verantwortung vorbereitet. „Wir waren bei jeder Vorstands- und auch bei den Ausschusssitzungen dabei und wissen jetzt gut, worauf es beim TSV ankommt.“

Reiter meinte schmunzelnd, nachdem er als Jugendlicher die Ministranten geleitet habe und dann in der Führung der Landjugend war, wage er sich nun an die Leitung des größten Wildenberger Vereins heran. „Mit Thomas Winklmeier als dritten Vorstand sind wir ein richtig junges Team. Gemeinsam werden wir das schon schaffen“, freuten sich die Jung-Vorstände auf ihre neue Herausforderung.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht