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Region Kelheim
Sonntag, 27. Mai 2018 29° 2

Stadtrat

Riedenburg: Umbau für Übergangskita

Weitere Aufträge für Kindergartenbau vergeben. Stadt übernimmt die Trägerschaft für alle drei Betreuungseinrichtungen.
Von Petra Kolbinger

Der Neubau des Kindergartens Maria Schutz schreitet zügig voran. Foto: Kolbinger

 Riedenburg.Der Stadtrat hat am Donnerstag einige Beschlüsse rund um ein gutes künftiges Betreuungsangebot für die Riedenburger Kinder gefasst. Der Neubau des Kindergartens Maria Schutz nimmt allmählich Gestalt an. Es geht zügig voran auf der Baustelle. Eine Übergangslösung ist dennoch unumgänglich. Eine hohe Zahl an Neuanmeldungen für Herbst und umbaubedingte Einschränkungen für eine der bestehenden Gruppen machen ein Ausweichquartier nötig.

Dreiburgenhalle als Übergang

Eine Containerlösung wäre teuer – kostengünstiger und wesentlich komfortabler wäre der Umbau einiger Räume der Drei-Burgen-Halle als Kita auf Zeit. Der Stadtrat machte den Weg frei für einen Umbau der Garderobe in einen Gruppenraum mit Sanitärraum. Der alte Töpferraum wird eine weitere Gruppe aufnehmen. Der Personalraum mit Toilette und Teeküche findet Platz in der Künstlergarderobe. Das Foyer dient als Aula. Vorteil: die Kinder können die Halle nutzen. Mögliche personelle Engpässe lassen sich gut ausgleichen, die Übergangskita kann problemlos vom Rest des Gebäudes abgetrennt werden, alle Räumlichkeiten bis hin zu den Toiletten, sind vorhanden und ebenerdig barrierefrei zu erreichen und auch von vom Kindergarten Maria Schutz aus ist die temporäre Außenstelle bequem fussläufig erreichbar. Die verbleibende Garderobe wird in einen Damen- und einen Männerbereich umgebaut. TV-Chef und Ratsmitglied Maximilian Sedlmeier erfuhr, dass die Nutzung der Halle durch Vereine und für Veranstaltungen auch künftig wochentags ab etwa 17 Uhr und an den Wochenenden möglich sei. Die Entscheidung für die Drei-Burgen-Halle als Übergangslösung für die Kita Maria Schutz fiel einstimmig.

Räte geben grünes Licht

  • Bauanträge

    zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Deising, Ludwigsleite 5a; zur Erweiterung einer Lagerhalle in Thann, Am Weiher 7; zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garagen in Haidhof, Irisweg 13; zur Errichtung und zum Betrieb einer Windkraftanlage des Typs Enercon E53 als Ersatzbau für eine bestehende Anlage zwischen Jachenhausen und Otterzhofen, Lage Hölle. Das Fundament soll beim sogenannten Re-Powering um eineinhalb Meter tiefer gelegt werden, um die Nabenhöhe der Windkraftanlage unverändert zu halten. Der Otterzhofener Ortssprecher Thomas Neger erfuhr, die 10H-Regelung greife beim Re-Powering nicht.

Um einen zügigen Baufortschritt zu gewährleisten, wurden ebenfalls einstimmig die nächsten Gewerke für den Neubau des Kindergartens Maria Schutz vergeben. Die Elektroarbeiten waren im März wegen Aufhebung der ersten Ausschreibung beschränkt ausgeschrieben worden und gehen an die Firma Zirngibl, Regensburg, mit einer geprüften Angebotssumme von 243616,75 Euro. An die gleiche Firma geht der Auftrag für das Gewerk Heizung, Lüftung, Sanitär für brutto 241 633,14 Euro. Die Innentüren soll die Firma Kammermeier, Langquaid, liefern für 99 168,32 Euro und der Auftrag über Gebäudereinigung geht an die Firma Götz, Regensburg, für die Summe von 6880,70 Euro. Wie Sebastian Pirzer vom Bauamt der Stadt informierte, seien damit rund 70 bis 80 Prozent der Aufträge im Zusammenhang mit dem Neubau des Kindergartens vergeben. Der Kostenrahmen sei bisher gewahrt bis leicht unterschritten.

Die Stadträte nahmen ferner den Inhalt des Vertrages zur Kenntnis, mit dem zum 31. August 2018 der Betrieb aller drei Kindertagesstätten – Maria Schutz einschließlich Waldkindergarten, St. Johannes und St. Franziskus– durch die Stadt übernommen wird. Die Stadt ist Eigentümerin der drei Kitas. Bis zum Übergangsdatum werden diese von der Kindergartenstiftung betrieben. Die Räte billigten den Inhalt des Vertragsentwurfes, der in Kürze von Stadtpfarrer Edmund Bock als Vertreter der Kindergartenstiftung und Bürgermeister Siegfried Lösch unterzeichnet wird.

Ferienbetreuung im August

Einstimmig war auch die Entscheidung für eine Schülerferienbetreuung 2018 durch die Arbeiterwohlfahrt. Wie schon in den vergangenen drei Jahren, werden in den ersten beiden Ferienwochen im August Kinder von sechs bis zwölf Jahren in der Räumen der AWO-Ganztagsbetreuung an der Grund- und Mittelschule betreut. Der Kostenanteil von elf Euro pro Kind und Tag bleibt laut Angebot der AWO unverändert. Sandra Schmid monierte, dass das Angebot begrenzt sei und die Anmeldefrist sehr früh ende. Sie forderte, dass heuer freie Plätze bis zum Schluss vergeben werden müssten.

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