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Rohr muss für Turmuhr zahlen

Der Markt beteiligt sich mit fünf Prozent an der Sanierung von St. Sebastian. Kommunale Verkehrsüberwachung wird abgelehnt.
Von Edith Vetter

Der Markt beteiligt sich an den Kosten der Außensanierung von St. Sebastian.
Der Markt beteiligt sich an den Kosten der Außensanierung von St. Sebastian. Foto: EDITH VETTER

Rohr.Die Kirche St. Sebastian in Obereulenbach benötigt dringend eine Außensanierung. Die Kirchenverwaltung teilte in ihrem Zuschussantrag mit, dass die Gesamtkosten der Außensanierung mit circa 360 000 Euro zu Buche schlagen würden, informierte Bürgermeisterin Birgit Steinsdorfer in der Marktgemeinderatssitzung.

Feuer

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Die stiftungsaufsichtliche Genehmigung liege vor, und das beauftragte Ingenieurbüro arbeite derzeit an den Ausschreibungen der Gewerke. Bei der letzten Außensanierung der Kirche in Laaberberg wurde durch den Beschluss des Marktgemeinderates im Juli 2015 ein Zuschuss der Bau- und Baunebenkosten mit fünf von Hundert genehmigt. Die Gewährung eines Zuschusses sei eine freiwillige Leistung des Marktes, erinnerte die Bürgermeisterin.

In den Sanierungskosten von 360 000 Euro sei auch die Überarbeitung der Turmuhr in Höhe von 8000 Euro enthalten, die der Markt Rohr übernehmen müsse. Somit verbleiben 352 000 Euro zuschussfähige Kosten. Einstimmig wurde für die Außenrenovierung ein Zuschuss von maximal 17 600 Euro genehmigt. Die Mittel werden nach Verfügbarkeit im Haushalt ausgezahlt.

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Überwachung diskutiert

In der letztjährigen Bürgerversammlung in Sallingberg wurde an die Gemeinde der Antrag gestellt, dass der Markt Rohr die kommunale Verkehrsüberwachung einführen solle. In der Marktgemeinderatssitzung vom November 2017 wurde über eine kommunale Verkehrsüberwachung sowie einen Beitritt zum Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz konträr diskutiert und mit 6:9 Stimmen abgelehnt. Bei der damaligen Sitzung informierte Maximilian Köckritz, der Geschäftsstellenleiter des Zweckverbandes Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz, über die Modalitäten eines Beitritts Zweckverband.

Gemeinderat in Kürze

  • Antrag:

    In der Landshuter Straße soll der außer Betrieb befindliche Zigarettenautomat abgebaut werden, da dort Müll abgelagert werde.

  • Jugend:

    In der Kinderkrippe sind zwei Gruppen im Regelbetrieb gestartet. An der Grundschule wurden 27 Kinder eingeschult. Dort werden fünf Klassen unterrichtet.

  • Überbesetzung:

    Dr. Petra Lütz berichtete, dass der Schulbus aus Gressau sehr voll sei. Siegfried Steinberger konnte dies nicht bestätigen. Das soll mit dem Busunternehmer geklärt werden. (eav)

Ein Für und Wider einer kommunalen Verkehrsüberwachung wurde auch vom neuen Gremium lebhaft diskutiert. Der Sicherheitsaspekt, die Kosten, die Effektivität sowie die Akzeptanz in der Bevölkerung wurden abgewogen mit dem Ergebnis, dass die Räte generell keine Notwendigkeit einer Überwachung des ruhenden Verkehrs sehen. Marktgemeinderat Gottfried Rieger stellte den Antrag auf Vertagung, um zusätzliche Informationen über Kosten und so weiter einholen zu können. Dies wurde mit 6:10 Stimmen abgelehnt, ebenso wie die Einführung einer kommunalen Verkehrsüberwachung mit 1:15 Stimmen.

Ein Dorn im Auge war für Marktgemeinderat Johannes Hermann ein „Schilderwald“ an manchen Stellen, besonders an Parkbereichen, und beantragte, dass diese abgebaut werden sollen. Für ihn seien die Schilder nicht sinnvoll, da auch keine Überwachung erfolgen würde. Die Vorsitzende lehnte dies ab, weil sich viele Verkehrsteilnehmer auch ohne Überwachung daran halten würden und diesbezüglich eine Regelung notwendig sei.

Sieben Angebote ausgewertet

Die Straßen- und Kabelbauarbeiten zum Ausbau der Badstraße und des Espanwegs wurde an die Firma Tiefbau Geltl zum Angebotspreis von 312 210 Euro vergeben. Der Vergabe der Kanalbauarbeiten, Tiefbau Geltl, zum Angebotspreis von 145 410 Euro (netto), wurde durch das Kommunalunternehmen des Marktes zugestimmt. Im Baugebiet Doppelfeld II sollen drei Leuchten entlang der Erschließungsstraße und zwei Leuchten entlang der Gemeindeverbindungsstraße errichtet werden. Das Angebot der Bayernwerk Netz beläuft sich auf 14 137 Euro brutto.

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