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Schleuse Gronsdorf in Kelheim: Kran stürzt um

  • Der Kran an der Schleuse Gronsdorf ist umgestürzt.
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An der Schleuse Gronsdorf in Kelheim ist am Mittwochnachmittag der 80 Tonnen schwere Lastenkran umgestürzt. Der Autokran sollte bei der Sanierung einer Staustufe in Kelheim Wände heben. Als der 27-jährige Fahrer den Kran neu positionieren musste, wurde aus noch nicht näher geklärter Ursache, der Ausleger entriegelt und schwenkte aus, meldete das Polizeipräsidium Oberbayern Nord. Aufgrund der hierdurch entstandenen Hebelkraft kippte der Autokran um und liegt nun mit dem Ausleger über einem Bereich der Schleuse.

Zuvor hatte der Fahrer den Kran aus noch ungeklärter Ursache verlassen. Auch die Stützen des Krans waren während des Rangier-Manövers nicht ausgefahren. Das bestätigte die Wasserschutzpolizei Beilngries, die den Einsatz leitet.

Der Kran liegt nun genau zwischen der Personenschifffahrts- und Sportbootschleuse. Um den schweren Kran wieder aufzurichten, trafen kurze Zeit später zwei weitere Autokräne ein. „Die Bergung ist wegen der räumlichen Enge sehr kompliziert“, erklärte vor Ort Georg Sinzenhauser, Chef der Kelheimer Feuerwehr, „wir brauchen dafür noch mindestens zwei Stunden.“ Durch das Umkippen verlor der Kran Hydrauliköl, das aber „keine dramatische Wasserverschmutzung“ zur Folge hätte, sagte Sinzenhauser.

„So etwas erleben auch wir nicht jeden Tag“, sagte Josef Richter von der Wasserschutzpolizei. „Den genauen Unfallhergang müssen wir aber noch eruieren. Zunächst verhängen wir eine Schifffahrtssperre auf dem Main-Donau-Kanal – und zwar so lange bis der Kran wieder steht.“ Auch der Schaden lasse sich noch nicht konkret beziffern. Nur so viel: „Eine fünfstellige Summe reicht da sicher nicht aus, um den entstandenen Schaden zu decken.“

Glück für den Kranführer: Er wurde nicht verletzt. Vor Ort sind aktuell das Wasserschifffahrtsamt Riedenburg sowie die Kelheimer Feuerwehr und die Wasserschutzpolizei Beilngries. Im Einsatz befinden sich derzeit 25 Männer. Gegen 19 Uhr war der Kran nach Polizeiangaben wieder aufgerichtet. Der Kanal wurde um kurz vor 20 Uhr wieder für die Schifffahrt freigegeben

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