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Region Kelheim
Dienstag, 22. Mai 2018 25° 2

Idee

Schüler bauen Planetenweg

Gymnasiasten planen zusammen mit der Stadt Mainburg eine neue Sehenswürdigkeit – auch eine Handy-App ist vorgesehen.

  • Das Foto zeigt den Planeten Jupiter und seine Monde Io und Europa. Star am Nachthimmel im Januar ist der Planet Jupiter. Foto: Voyager/dpa
  • Schüler mit Vertretern der Stadt und der Schule Foto: Goossens

Mainburg.Eine gute Idee hatte das P-Seminar von Oberstudienrat Thomas Dürmeier am Gabelsberger-Gymnasium (GGM) Mainburg zur Bereicherung der Stadt Mainburg. Mit einem Planetenweg möchten sie Einheimischen und Besuchern das Weltall mit seinen Planeten näher bringen. Einen solchen Planetenweg gibt es bisher nur in größeren Städten wie München oder Ingolstadt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Wie im Weltall angeordnet

Die Anordnung der Planeten sind im verkleinerten Maßstab auf einer Wanderstrecke von über fünf Kilometern zu erkunden. Auf dieser Strecke werden die Planeten wie im Weltall angeordnet. Zuerst stand die Erkundung der Umgebung von Mainburg auf dem Plan, mit Einbeziehung der vorhandenen Sehenswürdigkeiten. Dem folgten Gespräche mit Bürgermeister Josef Reiser. Die Vorarbeiten hatte dabei schon das P-Seminar vom Vorjahr geleistet. Dabei sollte zugleich die Physik auf dem Weg ein wenig erfahrbar gemacht werden.

Ist man zu nahe an der Sonne, verbrennt man, ist man zu weit weg, erfriert man. Die Objekte sollen mit einer Informationstafel versehen werden und mit Hilfe der Stadt möchte man das Projekt dann in die Tat umsetzen. Wenn alles klappt, soll man auch über eine Handy-App direkt auf den Weg zugreifen können und auch über die Homepage des GGM, oder über die GPS-Koordinaten. Zur Vorstellung des Projektes war auch Schulleiter Alexander Wildgans gekommen, der das Engagement der Schüler lobte und auf Unterstützung durch die Stadt hofft.

Weltall begeistert viele

Auch der Bürgermeister Josef Reiser, der mit Stadtbaumeister Ulrich Dempf und Elke Weihardt von der Stadtentwicklung gekommen war, signalisierte die Unterstützung der Stadt und des Bauhofes. Lehrer Dürmeier erläuterte die Vorarbeiten und die Faszination des Weltalles, die viele Menschen begeistert. Ein großes Dankeschön ging an die Stadt für die hervorragende Zusammenarbeit und die zugesagte Unterstützung.

Oliver Respondek erläuterte danach mit einer Power Point-Präsentation die Strecke vom Heimatmuseum über die Theresienhütte, die Abensauen bis zum Biergarten Zieglerbräu. Damit hätten Besucher auch die Möglichkeit einzukehren und wären zugleich bei der Ankunft wieder in der Nähe des geparkten Autos. Sogar eine nicht eingezeichnete Strecke in den Plan aufzunehmen, wurde bei google maps beantragt. Maxi Tuscher erklärte anhand eines 3D-Modelles wie die Säulen mit Tafel aussehen sollen.

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