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Schüler gewinnen Schulmusikpreis

Eltern und Schüler sowie die Lehrkräfte versammelten sich in der Aula der Eduard-Staudt-Schule Thaldorf, um das Sommerfest gemeinsam zu feiern.
Ferdinand Pledl

Die Schüler freuten sich mit Landrat Martin Neumeyer (hinten links), Rektorin Christine Jochheim und Lehrerin Valerie Reindl über die Auszeichnung.  Foto: Ferdinand Pledl
Die Schüler freuten sich mit Landrat Martin Neumeyer (hinten links), Rektorin Christine Jochheim und Lehrerin Valerie Reindl über die Auszeichnung. Foto: Ferdinand Pledl

Kelheim.Zudem wurde eine Schulklasse geehrt. Zusammen mit ihrer Lehrkraft Valerie Reindl konnten sie den europäischen Musikpreis SOMM (Society of Music Merchants e. V.) mit einem Preisgeld von 4000 Euro gewinnen.

Sonderschulrektorin Christine Jochheim hielt eine Ansprache und sagte: „Voller Stolz darf ich verkünden, dass der diesjährige europäische Schulmusikpreis 2019 der Sparte 1 – Musikalische Arbeit im Klassenunterricht Förderschule – an die Eduard-Staudt-Schule als Preisträger geht.“

Die Lehrkraft Valerie Reindl erbrachte mit der Klasse 3/4 G dafür die entsprechende Leistung. Zusammen it sechs Schülern holten sich die Gewinner ihren Preis in Frankfurt ab. Der Projekttitel dafür lautete: Klassenmusizieren zum Präludium in C-Dur von Johann Sebastian Bach. Der Titel stellte die Keimzelle dar, aus der in verschiedenen Stadien die eigene Bearbeitung des Werkes erwächst. Um die Genese dieser Bearbeitung zu veranschaulichen, skizzierte Rektorin Jochheim, wie die Schülerinnen und Schüler die einzelnen Stationen auf vielfältige Weise abarbeiteten und dabei auch lernten.

Unter Berücksichtigung ihrer kognitiven Voraussetzungen sowie ihrer musikalischen und motorischen Fähigkeiten wurden die Schülerinnen und Schüler von Valerie Reindl mit der klassischen Musik vertraut gemacht. Dies erfolgte innerhalb von sieben Unterrichtseinheiten. Die Schwerpunkten lagen auf dem Werkhören, dem Erlernen von Notennamen und dem Kennenlernen der Tastatur, dem Spiel auf Melodieinstrumenten, dem Einsatz von Schlagzeug und Beatbox-Elementen sowie der freien Wahl der Begleitinstrumente.

„In diesem Jahr wurde der europäische Schulmusikpreis zum neunten Mal vergeben“, sagte Jochheim. Die Einsendungen von Ideen für einen anregenden und innovativen Musikunterricht waren sehr zahlreich. Insgesamt waren es 33 Beiträge aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und der Türkei. Die Beiträge sind eine Sammlung von Methoden und sollen Anregung sein, den Musikunterricht zu erweitern, neu zu denken und mit neuen Ideen auszuführen. Allgemein ist das Ziel des europäischen Musikpreises nicht eine Vorführung zu gestalten, sondern es solle gezeigt werden, wie neue Methoden angewandt und umgesetzt werden und am Ende zu erfolgreichen Lernergebnissen führen.

Landrat Martin Neumeyer gratulierte den Gewinnern zu diesem tollen Projekt und wünschte weiterhin viel Erfolg. (epf)

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