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Appell

Schützen Poikam fehlt Beteiligung

Schützenmeisterin Julia Strauß wünscht mehr Präsenz.
Von Gabi Hueber-Lutz

Die Jahresbesten Foto: Hueber-Lutz
Die Jahresbesten Foto: Hueber-Lutz

Poikam.Der Schützenverein Edelweiß Poikam ist gesellschaftlich im Dorf sehr aktiv, aber eine Sorge treibt die junge Schützenmeisterin Julia Strauß um: „Die Beteiligung an den normalen Schießabenden ist sehr dürftig“, stellte sie bei der Jahresversammlung fest. Sie appellierte an die Vereinsangehörigen, mehr Präsenz zu zeigen.

Die mangelnde Beteiligung zeigte sich auch bei der Jahresbestenwertung. Nur wenige Schützen erreichten die notwendige Anzahl der zehn Schießabende, die man braucht, um in diese Wertung zu kommen. Ähnlich schaut es bei den Feuerschützen aus. Die Ergebnisse der Jahresbestenwertung: In der Seniorenklasse siegte Hans Hetznecker vor Franz Englbrecht. In der Damenklasse lag die stellvertretende Schützenmeisterin Claudia Wehdanner vor ihrer Kollegin Julia Strauß. Andrea Jackermeier belegte den dritten Platz. Auch den Blattlpokal holte sich Claudia Wehdanner, und zwar mit einem 3,6-Teiler. „Ein krasses Ergebnis“, kommentierte die Schützenmeisterin. Beim Sektionsschießen sicherten sich die Poikamer Schützinnen den Meistbeteiligungspreis bei den Damen. Mit einem Trainer, der vom Donaugau kam, boten die Schützen einen Trainingsnachmittag an. „Diejenigen, die da waren, konnten viel mitnehmen“, sagte Julia Strauß. Auch nach der Sitzung diskutierten die Schützen noch, wie man die regelmäßige Beteiligung wieder ankurbeln könnte. Es gab aber auch viel Erfreuliches zu berichten. Der Mitgliederstand ist um fünf auf 104 angewachsen.

Sehr schön sei das traditionelle Freundschaftsschießen mit der Feuerwehr gewesen, auch wenn die Vertreter der Floriansjünger die Nase vorn gehabt hatten. Die Lebendkicker-Veranstaltung war sehr erfolgreich, und die Vermietung des Kickers bringt den Schützen darüber hinaus Einnahmen. Ein „Riesen-Erfolg“ war die Dorfweihnacht, die der Verein gemeinsam mit der Feuerwehr veranstaltete. Letztes Jahr fand sie zum zweiten Mal statt und wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen. „Es ist auch unsere Aufgabe, Gemeinschaft in einem Dorf zu schaffen“, sagte die Schützenmeisterin. Die Verbindung zur Feuerwehr ist sehr gut. Gemeinsam fand erstmals seit langer Zeit wieder ein Vereinsausflug statt. Sehr schnell wurde im letzten Jahr die Entscheidung für eine neue Vereinstracht umgesetzt, in der die Schützen bereits zum Gründungsfest in Saalhaupt auftreten konnten.

Sektionsschützenmeister Andreas Diermeier lobte das Schützenmeisteramt. Die beiden Schützenmeisterinnen gehörten zu den Aktivsten der Sektion und die Zusammenarbeit funktioniere wunderbar. Er bedankte sich auch, dass der Verein nun die Gauspende vollständig überwiesen hat, und zeigte sich zuversichtlich, dass dies bald für die ganze Sektion gelten werde.

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