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Weihnachten

Schwimmende Krippe wurde saniert

Krippen- und Kapellenverein St. Ägidius weiter auf Erfolgsspur. Positive Bilanz bei der Jahresversammlung.
Von Peter Hübl

Die schwimmende Krippe wurde generalsaniert und wird bald zu Wasser gelassen. Foto: Peter Hübl
Die schwimmende Krippe wurde generalsaniert und wird bald zu Wasser gelassen. Foto: Peter Hübl

Abensberg.Auf eine rege Vereinstätigkeit konnte der Krippen- und Kapellenverein bei seiner Hauptversammlung zurückblicken. Vorsitzender Martin Neumeyer bilanzierte die zahlreichen Aktivitäten und Aktionen und hob dabei die gelungene Krippenausstellung im Kreuzgang hervor, die mit 4800 Interessenten einen neuen Besucherrekord brachte. Peter Hübl berichtete über die große Krippenfahrt, die im Januar nach Tirschenreuth geführt hatte und Ursel Scheuchenpflug gab eine detaillierte Aufstellung über alle Aktivitäten in Zusammenhang mit der Gillamooskapelle St. Ägidius.

Passionskrippe erhielt überregionale Aufmerksamkeit

Überregionale Aufmerksamkeit erhielt der Verein durch die Passionskrippe, die von Krippenbaumeister Hans Spitzer und den Krippenbauern Albert Ferch, Richard Hummel und Erwin Meiler in rund 700 Arbeitsstunden erstellt und in der Krippenausstellung erstmals präsentiert wurde. Ihre endgültige Aufstellung fand sie dann in der Pfarrkirche St. Vitus in Offenstetten, war sie doch auf Anregung von Pfarrer Wolfgang Schillinger angefertigt worden. Zu den zahlreichen Besuchern in St. Vitus zählte übrigens Bischof Rudolf Voderholzer, der die Mitglieder des Krippenvereins spontan zu einer Besichtigung seiner umfangreichen Krippensammlung einlud.

Schwimmende Krippe ist nun teilbar

Die schwimmende Krippe ist in die Jahre gekommen. Bei einem Lokaltermin mit Georg Ipfelkofer im Bauhof wurde festgestellt, dass erheblicher Sanierungsbedarf besteht. Hans Spitzer informierte über die nunmehr abgeschlossenen Arbeiten, die in Zusammenarbeit mit dem BBW erfolgt seien. Das hierbei verwendete Baumaterial ist leichter, außerdem sind Unterbau und Aufbau nunmehr trennbar, so dass das Herausheben des Objekts aus der Abens jetzt wesentlich einfacher zu handhaben ist.

Verein ist auf Herbergssuche

Dem Kassenbericht von Gertraud Schretzlmeier fiel trotz erheblicher Ausgaben, so schlug die Sanierung der schwimmenden Krippe mit rund 500 Euro zu Buche, doch zufriedenstellend aus. Erwin Meiler bescheinigte eine tadellose Kassenführung, die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet. Schon seit längerer Zeit ist der Krippenverein auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten vor allem für die Krippenbaukurse. Alle bisher angebotenen Objekte erwiesen sich leider als zu klein, stark renovierungsbedürftig oder als ungeeignet. Über ein Angebot eines geeigneten Werkareals wäre man dankbar.

Das sind die nächsten Termine des Vereins

Schon Anfang November wird die Schiefe Krippe im Schlossgraben aufgebaut, die Schwimmende Krippe wird in der zweiten Novemberhälfte zu Wasser gelassen. Die Krippenausstellung im Kreuzgang findet an den ersten beiden Wochenenden im Advent statt, die Eröffnung ist am 28. November um 16 Uhr. In diesem Rahmen gibt es einen Krippenbastelkurs für Kinder mit Gertraud Schretzlmeier am Samstag, 30. November. Die kleine Krippenfahrt führt im Dezember nach Landshut, die große Krippenfahrt geht im Januar nach Weilheim zum Krippenmuseum Manfred Bögl.

nächste Termine

  • 26: Oktober:

    Krippenbaukurs unter Leitung von Krippenbaumeister Hans Spitzer um 9 Uhr im Werkraum der Mittelschule.

  • 7. November:

    Fahrt nach Regensburg zur Besichtigung der bischöflichen Krippensammlung. (dph)

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